
Ich will etwas wollen, ich will etwas lieben, ich will etwas hassen, ich will das Raumschiff abstürzen sehn, ich will dich lachen sehn, ich will dich leiden sehn, ich will die Sonne verdunkeln, dass die Menschen wieder zueinander finden. Das Nichts, das ewige Alles, die Sterne und der Mond verschmelzen und das Gras beim Wachsen hören. Die Melodie des Untergangs, der schöne Schein und die Verschwendung unseres Lebens. Lachen und Trinken und Essen und Lieben und Leiden. Lange nach uns ist die Eitelkeit vorbei, das Lachen verklingt in uns, unter Wasser und gedämpft. Verträge und Versicherungen und Regeln sind ein Strohhalm im Chaos, die Supernova des Seins verschlingt dich mit Haut und Haaren und Knochen. Ein Tropfen Zeit, verdampft im Gewitter der Jahrtausende. Die Erde ist unser Grab, zu den Sternen flüchten die Gedanken, rasen durchs Universum, losgelöst von der leeren Hülle. Freundschaft in der Unsterblichkeit des Gefühls liegt brach in blinder Hoffnung. Der Trieb hält wach und macht dich zum Tier in der ewigen Nacht. Unsre Welt ist klein und hell und naiv und auf dem Papier steht alles was wahr ist. Ich will etwas wollen. Ich will das Alles im Nichts, die Formel des Chaos und die Liebe in dir.
