
Ich bekomme nichts, du bekommst nichts. Wir gehen alle leer aus, du bist nicht einmalig. Es gibt tausende wie dich, hör auf zu weinen. Denn das ist es, das du bekommst. Nichts und wieder nichts ist dein Lohn für alle Mühen und jede schlaflose Nacht. Lass los, verlier dich selbst und wachse. Der Frust und die Niederlagen sind kein Teil einer Prüfung, du bist was du bist und du bist wertlos und nur ein Stück weisses Fleisch. Die Welt, die du vor dir siehst in tausend Farben ist bloß schwarz und weiß, nur Leben und Tod. Ich sehe dich auf dem Rücksitz liegen und schlafen, hör auf von mir zu träumen. Wie soll ich da fahren, in einer Welt ohne Strassen? Ich sehe nur rostigen Stahl und morsches Holz und den Staub auf euren Seelen, die ihr vor allem verschließt. Vor der Wahrheit und vor der ewigen Gewissheit und vor den Fremden, die euch misstrauisch anstarren. Lass mich hinein, lass mich hinein in deinen dummen Kopf, ich will mich lachen hören über deine kleinkarierte Existenz. Was versuchst du zu verstecken? Nichts geheimes ist an uns, wir sind alle gleich, wir folgen den gleichen Idioten, wir glauben alle die selben Lügen. Lämmer, die fröhlich grinsend zur Schlachtbank trotten. Was ist wahr und falsch und göttlich? Nur die Wahrheit, dass jeder sein eigner Gott sein will. Gib auf! Lass los! Brich zusammen und lass die Scherben liegen. Es ist egal.
