Dunkle Gesichter in der Nacht, die Wüste, Sand im Mund und ohne Schuhe – ich war einmal ein Sohn. Weggehen, nicht untergehn und das Geld sparen, dann kaufen und bestechen und die anderen verführen. Die Sonne ist schon untergegangen, die Dünen werden rosa und dann grau, ich bleibe einfach hier liegen, lausche auf die Grillen und Käfer und Schlangen und Skorpione, die sich unter mir winden. Zu spät, ich kann nicht mehr und wo bist du hin? Meine Augen irren umher in völliger Schwärze, mein Licht ist verloschen, ich bin verloren ohne dich. Wo sind deine Lippen, die mir Mut zuflüstern, wo sind deine Hände, die mir Wasser reichen und mich festhalten, damit ich nicht untergehe in mir selbst. Ich habe dich fortgeschickt mit nichts als Worten und dummen Sätzen und leeren Versprechen. Der Mond strahlt, kalt und rund, sein Licht auf unsern toten Erdenbund. Die Zeit soll vergehen so schnell sie kann, doch ich warte und hoffe und werde enttäuscht von ihr. Schiffe und Wege und Wagen bringen mich nicht dorthin, wo mein Ziel liegt, meine Reise ist zwecklos und ich gebe bald auf. Keine Reden, keine Worte, nur Musik und dann schließt den Vorhang, dass ich eure Wege nicht mehr gehen muss, dass ich eure Sprache nicht mehr sprechen und eure Lügen nicht mehr hören muss. Doch einmal will ich noch belogen werden und alles glauben und glücklich sein.