das ende

Niederlagen, Enttäuschungen, verpasste Chancen, das Fehlen von Hoffnung und den Kopf auf die Brust gesenkt. Der Welt entglitten in Traurigkeit, Erfolgsdruck, der Rücken zur Wand hin. Zu wissen wer man ist und was man will, das bin nicht ich. Keine Flügel, keine Macht um Erlösung zu bitten. Nacht ohne Lichter, Tür ohne Klinke und die Schlinge enger, das bin ich. Wo ist der Ball aus gleisendem Licht, oft beschworen, die ewige Suche kann nur in diesem Kreis enden. Das Meer ist nicht tief genug für dieses Gefühl. Ich bin nicht geboren, ich bin gemacht aus Fleisch und Hass und Liebe. Einfach hineingeworfen in eine Welt aus Klippen und Mauern. Der Atem geht langsam, neue Risse jeden Tag. Wenn dies die Bestimmung ist, so will ich vor der Klammer stehn. Wenn dies der Anfang ist, so will ich am Ende stehn. Wenn dies das Einzige ist, so will ich alles vergessen. Denn so wie jeder Augenblick in dem sich eure Welt in Selbsthass dreht, so soll, was in Erinnerung besteht, vergehn. Die Zukunft ist offen wie ein Buch, kein Zweifel soll nagen an dem, was vorbestimmt ist. Schatten sind hier. Dunkle Schatten und helle Schatten. Die Täuschung ist offensichtlich, doch keiner mag mehr an sie glauben, erst zuletzt und am Ende. Ihr seid programmiert, doktriniert und infiltriert. Ich bin euer Minuspol. Drehe mich um und fange an zu gehn. Es hat sich abgenutzt, zwischen diesen Seelen ist keine Brücke mehr. Ein Funke, ein Schimmer hätte genügt, ich tauche und schwimme und renne und fliege doch finde ihn nicht. Das alles muss ein einziger Unfall sein und ich bin nicht angeschnallt. Es kracht und zischt um mich, Flammen züngeln um meinen Körper, das muss das Ende sein. Vielleicht.Ein Traum bleibt ein Traum, nichts weiter. Ein Traum wird wahr wenn ich es will. Ein schöner, so er es will. Doch ich betäube mich nur in Mittelmäßigkeiten, finde mich wieder unter Heuchelei und zähem Stolz. Aufbruch will ich, die Sonne über Paris. Die Pole in meinem Kopf verbinden, das Rätsel lösen, die Teile zu einem Ganzen fügen. Und erlöschen als Ganzes. Die Strasse schmecken, das Gras mit dir wachsen hören. Im Kampf mit dieser Welt der Sieger sein, im Kampf mit mir selbst triumphieren. Dir alle Lasten nehmen, dich ewig haben, dich ewig lieben.