Der Tag, an dem all die Energie floss, an dem diese Geschichte ihren Anfang nahm, war ein Sonntag, vielleicht auch ein Montag, das kann man nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Es war einer dieser Tage, an denen man erst aufwacht, wenn die Sonne schon hinter all den Bäumen steht. Verwirrt und mit verschleiertem Blick schielt man dann auf die Uhr und dreht sich wieder um. Als hindere einen irgendeine geheimnisvolle Macht daran, endlich aufzustehen und all die Dinge des täglichen Lebens zu tun, die nun mal getan werden müssen. Solche Tage gibt es nun mal. Bis das Telefon klingelt und diese Traumwelt in Stücke reißt.

Wie ein Stilbruch krächzt die dumpfe Stimme Geschichten, die man sofort wieder vergisst. Dort, wo all diese Kabel zusammenlaufen, muss jetzt ein Funke glühen. Unter dieser Erde, hinter diesem Schleier vor diesen Augen, verbirgt sich im Flachen das Tiefe. Im Reichtum der Schönheit, im Verweilen der Überraschte. Das fehlende Fragment muss dort schlafen, unter dem Sofa oder hinter dem Fernseher. Nein, diese Welt hat ihre Farben nicht verloren. Auch wenn diese Menschen sie beschmieren mit dem Schwarz und Weiß ihrer Lebenslügen. Dieses Gefühl nutzt sich niemals ab. Nicht heute abend, nicht morgen abend, nicht an meinem letzten Abend. Diese Hitze der Reibung lässt meine Gedanken zu etwas verschmelzen, das nicht einmal die Kälte dieser Nacht abzukühlen im Stande ist. Eine endlose Reise kann nicht enden und endet doch. Diese Bäume flüstern im Wind, doch niemand hört zu. Diese Menschen bekämpfen sich selbst, und niemand sieht zu. Diese Narben auf unseren Herzen machen uns zu dem was wir sein wollen. Vielleicht an der Ecke der Zeit, am Rand des Universums oder in den dunklen Kammern unserer Seele, haben wir es schon immer gewusst. Die Erlösung ist nicht in göttlichem Licht. Sie liegt verborgen in der Dunkelheit unserer Selbst.