Du sagst, ich kann sie nicht mehr ertragen, diese Gesellschaft mit dir und all den andern, die nichts als sich und den Rest kennen. All diese Menschen hinter Masken, sie sterben bloß für sich selbst. Wie sie voller Hoffnung nach oben schauen. Es wird jemand kommen. In goldener Rüstung, auf weißen Rössern, blinken die Schwerter in der Sonne vor diesem Tor, an dem du Einlass begehrst. Früher hast du keinen Gedanken verschwendet. Nein, nicht ohne zu zögern warst du der erste der etwas gewagt hat. Wo ist das Fatale in deinem Gesicht, wo ist die Entschlossenheit in deiner Stimme, wo ist die Entgültigkeit in deinen Augen. Wo ist sie geblieben. Blass und schahl, weich und schön, zeigen sich manchmal noch Splitter von Wut in deinen Augen. Du bist am Boden, stumpf. Wo ist deine Sonne jetzt, wo ist dein Mond. Wo ist dein Leben jetzt, deine Liebe. Tu das was du am besten kannst und versteck dich. Wenn du an früher denkst, steigt etwas in dir auf, aber du weißt nicht, was es ist. Ein ferner Schein, Feuer oder das Geräusch der Autobahn. Du zweifelst. Vielleicht ist alles ganz anders, als du denkst. Der Irrtum deines Lebens. Vielleicht hast du dich verschenkt an diese Welt.