Ich greife aus, nur Rauch, Pop-Off-Beat, Stakkatos, gedämpfter Schall. Alles weiß durch dieses kleine Fenster. Draußen wartet eine große Welt, nicht einer ist freiwillig hier doch jeder liebt sich und die Sterne in uns. Wellen, Brandung, Felsen, Laub, grün, braun und blau, einmal nur kurz hinter die Fassade zu schauen. Wem fehlt die Zeit nicht, wer fragt sich nicht, wo sie hin ist. Warum man sie nicht fangen konnte. Wie das Wasser durch unsre Hände fließt, die wir zusammenpressen und klammern. Lass es rieseln, lass es fließen. Lass uns den Verlust spüren und verschütte alles im Meer der Wüste. Im Taumel, durch den Nebel der Nacht, tausend kleine Lichter, tausend kleine Schatten, vereinigen wir uns mit uns selbst, Geist und Körper, Gefühl, Zorn und Verzweiflung, der ewige Kampf, auf der Suche nach dem perfekten Augenblick. Leben nur für eine Sekunde, die für immer in uns glüht. Leben nur für diese eine Liebe, die auf ewig mit uns zieht, alles erklärt, alles erleuchtet, alles erhellt. Immer zehrt, immer kämpft, immer brennt.
