Der Plan geht auf, Tag ohne Schatten. Du sagst, es riecht nach Plüsch und ich frage mich, was du damit meinst. Ich habe den Weg wieder gefunden, durch die Gassen, links, rechts, links. Ich denke, lass uns doch gehen, ich kenne den Weg jetzt wieder. Und ob es in Ordnung ist, sich ein bisschen alt zu fühlen. Du bist am Lernen und ich lese einen Text. Ist das dieser Nachmittag, von dem ich schon so oft geträumt habe. Oder bin ich dafür zu schlecht rasiert. Ich kann nicht mehr warten, da draußen wächst schon Moos auf den Dächern. Du lächelst nur und spitzt einen Stift. Vielleicht bin ich schon gestorben und will es nur nicht wahrhaben. Die Kugel rotiert um die Achse, ohrenbetäubend und du legst dich mit nassen Haaren ins Bett. Du sagst du hast nachgeschaut und es ist immer noch Winter da draußen. Wir hängen herum in dem Bass dieser Stadt, die wir nicht kennen. Ich rauche und du sagst, ich kann das genießen, mich stört das nicht. Kann man Pause machen in diesen Zimmern, auf diesen Plätzen. Als wir dort am Ufer sitzen will ich am liebsten hineinspringen und die Flut für dich durchschwimmen. Ich sehe zu dir herüber und ich kann spüren, dass du von etwas träumst. Diese Straßen sind nicht lang genug, um diese Schönheit zu bewundern. Wir teilen uns ein Sandwich und ich denke, alle die mich jemals geändert haben, waren nur Tropfen. Du bist die Seine.
