Ich habe keine Angst, hast du gesagt und dich einfach in die Wellen geworfen. Und ich bin dir gefolgt, durch die engsten Gassen, auf die höchsten Türme, in die dunkelsten Fluten. Ich glaube immer noch, dass wir reisen können. Ich weiß, dass wir fliegen können. Um nach unten zu schauen, alles zu sehen und zu begreifen, dass die Welt aus kleinen Lichtern besteht. Dass wir keine Gefangenen sind, sondern Haie und Vögel, Sterne und Flüsse, Wege und Meere. Ich habe noch geschlafen. Du warst schon wach und deine Lippen haben mich aus dem Schlaf erlöst. Ich bin barfuß über die nasse Straße gelaufen und es hat sich gut angefühlt. Ich habe mich nur ein paar mal um mich selbst gedreht, immer dein Gesicht vor Augen. Ich bin nicht weit von dir, du bist nicht weit von mir. Ich habe vergessen zu essen, wegen dir. Ich habe nur durch schmutzige Fenster geschaut und von Paris geträumt. Ich bin nur durch die Zeiten gereist, die Städte hängen in den Sternen. Ich bin nur geschwommen, durch laue Nächte und schwüle Tage. Du hast gesagt, unsere Geschichte ist schön, unsere Leben gehören zusammen, unsere Seelen sind längst schon verschmolzen für immer in diesem Feuer, das ewig brennt.
