Dass nicht zu vergessen, daran zu denken, vierzig mal am Tag! Stille Tage, laue Nächte, durgerauscht und wachgefickt. Etwas lebt in dir und will hinaus. Du willst seinen Tod, doch es flüstert Sex. Kann es sein, die Sünde pocht zwischen deinen Schläfen. Kocht das Blut, zerschwimmen die Augen in ihren heißen Höhlen. Ein letztes Mal, gibst du mir diesen Sound! Im Sommer, die Wende, und zähe Lava fließt unter schwarzen Straßen. Feuer fällt vom Himmel, die Schatten brennen. Mückenschwärme am Horizont, knisterndes Korn. Gib jetzt nicht auf, Funkenwind in deinem Haar. Schrei, tun wir es, Stimme ohne Gesicht.
