Fremd! Es ist alles so anders hier, überall Kunststudentinnen und mir kriecht die Müdigkeit in die Beine. Was sind das für tiefe Stimmen in diesen Träumen, Feuerwerk, dass man glaubt, aus den Ohren bluten zu müssen. Es muss wieder so eine sein, wie sagen sie, Kulturrevolution. „F you“ sagen sie und leaven Jesusland. „Ist mir egal“ sage ich, „ich höre eh nur noch Bass“. Sie tauchen um mich und flüstern leise Fantasien, lassen mich vergessen, dass sie Haie sind. Man fühlt sich betrunken und hungrig, man blickt in den Spiegel und sieht sich nicht. Es ist die Sonne und der Staub, der mich husten lässt. Die ganze Welt ist irgendwo in all diesen Leuten versteckt und ich werde sie finden. „Uhrzeit hin und her“ sage ich in die Stille gegen den Lärm zu Batikhemden. Der Trick ist so alt, dass ihn keiner mehr kennt. Es ist spät geworden hier mit euch. Die Sonne blutet auf den Strand. Alter Draht und stumpfe Klingen. Irgendwann gehn die Lichter nun mal aus. Keiner hasst hier keinen, wir sind Vegetarier und lecken Schnee von Scheinen. Eine Nation im Winterschlaf, ein altes Bild von mir, ein Wolf im Wolfspelz.