Es ist nicht da, und ist es dort, dann wieder nicht, so schwimmt es fort. Ich weiß nicht mehr, wann es war oder wo. Brennend, schlaflos, suchte ich. Alles Wissen nutzlos, jede Mühe sinnlos. Auf dem Weg dorthin, zwischen den Straßen aus Asphalt und den Häusern aus Beton, ist alles vergessen. Errichtet, in Demut, Stein auf Stein. Stunden vergehn, die Zeit läuft ab, kein Tag ist anders ohne dein Gesicht. Nie ist es zu Ende, nie soll es verblühn. Schöne Schatten, endlos lang und hilflos lieg ich dort. Es pocht in meinen Schläfen, es schlägt in jeder Zelle, es rauscht in meinem Blut. Mein Herz, wenn ich in deine Augen seh.
