Dort drüben in der leeren Ferne, stand ein Freund, ich neben dir als der Himmel glutblau brannte. Ich hatte nicht geschlafen, viele Stunden und die Menschen hüllten sich in Samt und Zeitlupen. Du hast mich gefragt, an was ich glaube und ich wusste es nicht. In der Zwischenzeit, weißer Text auf blauem Grund. Der Kaffee rauschte durch einen naturbraunen Filter, als ich dachte, es wäre nun an der Zeit zu schlafen. Ich träumte von all den Plätzen und Wegen, Straßen, Pfaden, Häusern und Stränden. Und was nur geworden ist aus jedem dieser guten Menschen, denen ich begegnet bin. Hatte ich sie gefunden, Hallen aus Licht. Jeder Herzschlag bringt mich weiter weg von dir. Ein Koffer, nichts darin, nur pochende Sehnsucht, alte Begierde und ein glückliches Herz. Wenn ich sie denn nehme, so bleibt nichts zurück. In endloser Schleife zertrümmern wir den Alltag. Stein für Stein, so dass auch das zum Alltag wird. Über was soll man sich beklagen, wer von uns hat den Tod schon gesehn? Die helle Nacht, das grelle Licht, den leisen Klang im Abgesang. Wir sind erwacht und alles um uns ist nur geliehen. Flaggen wehen, Lampen brennen. Um ein Feuer sitzen wir und ein Feuer brennt in mir. Als ich aufschaue, schließt sich eine weitere Tür. Der Himmel ist grau und blau. Auf der höchsten Turm kann ich nicht steigen, durch den tiefsten Wald kann ich nicht laufen. Zu dem Platz, an dem man schlafen kann, allein. Dein Gesicht ist offen und ich kann es sehen, du bist frei. Ich konnte nicht schlafen, neunundvierzig Stunden lang, wegen dir.
