Im letzten Licht, schrei es heraus, im Glühen deiner Lippen. Hier ist die sachte Brise, hier kommt die kühle Nacht. Hier sind Millionen Engel, gefallen, gestorben nur für dich. Wenn ich schlafe, will ich wachen. Wenn ich wache kann ich sie schmecken, deine Angst. Dort draußen, schwarze Türen, Seelenghetto. Tourist im eigenen Leben, dunkle Sonne, schneller Schlaf. Arbeit, Fernsehn, Schlafengehn. Seelenacker. Und kein Grund zu kämpfen. Oder doch. Sind das nicht sanfte Wellen, in deinen Augen? Sind da nicht stumme Funken, in allen Sekunden? Ist da keine Sonne, die alle Schatten wirft? Und eine Stimme, die in Wehmut flüstert, tief, und in allen Stunden jene Worte tröstend seufzt: Hör nicht auf zu lachen, hör nicht auf zu weinen. Lass die Welt sich drehen, lass die Menschen gehen. Du wirst immer geliebt sein.

1 Kommentar
dima
24. Apr 2007
Sehr abgedreht und schön