Du willst dich erschaffen, neu, frei, fern. Du steht in den Schatten und kannst sie nicht löschen. Du machst deinen Frieden und kannst ihn nicht finden. Du stehst am Abgrund, dort. Nackt und roh. Erkennst, als Teil der Seelen, deine Kleider sind nichts wert. Dass der Himmel kein Zeiger ist für dich, sondern für niemanden. Die Nacht ist alt und kalte Hände greifen dich.
Du hast gesagt, du stehst im Licht. Und hast geglaubt, ich weiß es nicht. Und dass niemand dich versteht, nicht mal du selbst.
“Freiheit” hast du gesagt und keine gefunden.
“Anders sein, in allen Stunden.”
Liebe hast du gesucht, und sie schließlich
überwunden.
