Das Jahr 2007. Die Menschheit steht am Anfang des unglaublichen 21. Jahrhunderts. Unsere Technik entwickelt sich rasant, ein Ende ist nicht abzusehen. Die Menschheit bezeichnet sich als aufgeklärt, tolerant und informiert.
Durch die Medien und vor allem durch das Internet stehen uns die Tore zur Welt offen. Wir sehen fern, lesen Zeitungen und können in den eigenen vier Wänden jederzeit an fast jede Information kommen, die wir haben wollen.
An fast jede Information!
Denn schon seit Anbeginn der Technisierung werden wir indoktriniert, verblendet, benutzt und manipuliert.
Aber die Wahrheit lässt sich nicht für immer verbergen!

**[CHIP] #

Ihren Anfang nimmt die Geschichte im Jahre 1928 in New York. Der Konzern General Electric stellte damals den ersten, voll funktionierenden Fernseher vor. Zu sehen war ein Mann, der seine Brille abnimmt und sie wieder aufsetzt. Dieses Ereignis konnte zwar damals von nur drei Fernsehgeräten empfangen werden, mehr gab es einfach noch nicht, jedoch war diese innovative Informationsmöglichkeit nicht mehr aufzuhalten. Bereits gegen Ende des zweiten Weltkrieges erlebte der schwarz-weiße Flimmerkasten seine erste Renaissance:
Fernsehen in Farbe!
Hier beginnt die eigentliche Geschichte. Kurz vor dem Start der Serienproduktion der ersten Farbfernsehgeräte kommt es zu einem Stopp der gesamten Produktion. Die Bänder bei General Electric, die das Patent für Fernsehgeräte seit der Gründung durch Thomas Alva Edison innehat, stehen still, das Konzept der bewegten Bilder in Farbe müsse in einigen Punkten noch optimiert werden, verlautet es aus der Chefetage von G.E.
Der Start der Produktion verzögert sich aber um fast ein Jahr.
Warum bedurfte es bei einem Konzept, das kurz vor der Serienproduktion stand einer solch langen Nachbesserungszeit? Was war derart fehlerhaft an den Entwürfen der Ingineure?
Über diese Punkte schweigt sich G.E. bis auf den heutigen Tag aus. Sicher ist nur, dass etwas geändert wurde an der Erfindung, die bald in allen Teilen der Welt ihren Einzug in das tägliche Leben der Menschen finden sollte.
Aber was?
Aus den heimlich erstellten Notizen der Mitarbeiter von damals, solche Dokumente sind heute extrem schwer zu finden, geht hervor, das sich in besagter Zeit ein ganzer Trupp von fremden Wissenschaftlern in einem abgeriegelten Teil der General Electric-Werke befanden Darunter ein gewisser Edwin Hoover.
Hoover hatte seinerzeit an der technischen Universität von New York Physik und Mathematik studiert. Hoover war ein schmaler, unauffälliger Mann mit Nickelbrille und wenig gesellschaftlichen Kontakten. Jedoch stand er in dem Ruf, dem Office of Strategic Services, OSS, einem Vorläufer des CIA nahe zu stehen.
Wieso stoppte also der amerikanische Geheimdienst den Bau von Farbfernsehern?
Als die Produktion endlich startete, hatte General Electric die meisten an der Entwicklung beteiligten Mitarbeiter versetzt oder entlassen. An den Fließbändern arbeiteten auch damals schon Hilfsarbeiter, die nur für einen Arbeitsgang angelernt wurden und teilweise nicht einmal wussten, wie das endgültige Produkt aussah.
General Electric gab sich also alle Mühe, die vorgenommenen Änderungen zu vertuschen.
Viele Jahre später veröffentlicht Dr. Hubert Dolloware, in einem wenig beachteten Fachmagazin ein Essay über eben jene Änderung.
Dolloware, früher selbst bei G.E. beschäftigt, nach seiner Kündigung aber tief enttäuscht von seinem ehemaligen Arbeitgeber, behauptet, ein unnützes Bauteil in dem Fernsehgerät entdeckt zu haben.
Detailliert beschreibt er alle notwendigen Bauteile und die jeweilige Funktion. Allerdings habe er ein Teil entdeckt, das, zwar an Stromkreis und Röhreneinheit angeschlossen sei, jedoch nicht notwendig sei. Dolloware versuchte, die Aufgabe des Bauteils zu bestimmen, konnte jedoch seine Arbeit nicht zu Ende führen, da er wenig später auf dem Nachhauseweg von einem flüchtigen Autofahrer tödlich überrollt wurde.
Erwiesen ist, dass jenes Teil, eine Art Speicherchip bis auf den heutigen Tag in jedem Fernseher der Welt eingebaut ist.
General Electric vergibt Lizenzen zum Bau von Farbfernsehgeräten und liefert eben jene Teile, deren Einbau vertraglich festgesetzt ist.
Fakt ist auch, das es bis heute nicht ganz klar ist, für welchen Zweck der Chip, der im Laufe der Zeit jedoch auf die Anforderungen der heutigen Geräte angepasst wurde, immer noch auf allen Platinen eines jeden Fernsehers aufgelötet wird.
Hacker, die sich weltweit mit diesem Problem auseinandergesetzt haben, konnten lediglich feststellen, dass sich eine enorme Menge hochkomprimierter Daten auf den Chips befindet. Der Code ist jedoch so komplex, dass er, selbst von den alten Chips, nicht zu knacken ist.

Denkbar wäre eine Botschaft auf dem Chip. Eine Nachricht, oder ein Befehl, der uns im richtigen Moment suggestiv eingepflanzt wird. Auf ein Signal hin könnten die Chips der Fernseher weltweit gleichzeitig senden.
Warum lässt die C.I.A. Daten in unseren Fernsehern speichern? Dienen sie einem guten, friedlichen Zweck oder werden wir alle beeinflusst zu tun, was immer man von uns verlangt?
Vielleicht werden wir es bald herausfinden.
Vielleicht auch lieber nicht.