Ich stehe ganz oben auf dem Hügel. Rauer, unwirtlicher Schrott. Die Schmerzen machen mich rasend, trotzdem zwinge ich mich, aufrecht zu stehen.
Gnadenlos peitscht mir der Wind den Regen ins Gesicht. Es würde gut aussehen, wenn mein Shirt im Wind flattern würde, doch es klebt an meinem Körper, klebt an mir, gehalten von Wasser und noch mehr Blut.
Wer hätte gedacht, dass das Gefühl, es geschafft zu haben noch beschissener ist als die ganze Scheiße, die ich mitgemacht habe um hier her zu gelangen.
Ich blicke umher. Niemand versteckt sich hinter der nächsten Ecke, keine Überraschung, kein Feuergefecht oder ein Hinterhalt. Meine bisher größte Angst ist mit all den anderen auf das blutige Schlachtfeld gesunken. Sie sind alle überwunden, gefallen.
Ich sehne mich nach ihnen.
Was bleibt, ist der leer geschossene Revolver in meiner Hand.
Und ein weiteres Opfer.