Der Tod trägt weiße Socken und ein gestärktes Hemd.
Ich höre ihn die Treppe zu meinem Verschlag herunter kommen.
Ich höre seine Schritte auf der Treppe.
Ich sehe ihn, am Ende der Treppe inne haltend.
Sein fahles Gesicht ist nur umrisshaft zu erkennen. Die Augenhöhlen wie dunkle Schatten.
Nur der dämonische Mund ist knallrot. Blut. Sein ganzes Maul ist beschmiert mit Blut, es läuft ihm an beiden Seiten auf sein Hemd herab.
Er streckt den linken Arm aus und ich höre das unverwechselbare Geräusch eines ausfahrenden Cuttermessers.
Er kommt in Zeitlupe auf mich zu.
Das Zerren an den Ketten hat mich in den vergangenen Wochen den größten Teil meiner Kraft gekostet. Deshalb lasse ich es jetzt einfach. Er steht vor mir. Er grinst und sieht auf mich herunter.
Die Bewegung, die mir die Schlagader öffnet, ist so schnell, das ich sie nicht mal mehr wahrnehme. Ich liege auf dem Boden, sehe seine Schuhe und werde müde.
Der Tod trägt weiße Socken und ein gestärktes Hemd.