Seltsame Leere
Gefühle in Watte gepackt
Gedämpft, kaum wahrnehmbar
Und doch immer beherrschend
Noch gestern ein Strudel
Laut und alles übertönend
Heute ein Stimmchen in einem tiefen Brunnen
Bin ich traurig oder froh?
Soll ich lachen oder weinen?
Die Welt liegt im Nebel
Und ich tu es auch
Zwischen allem,
nicht hier und nicht dort
wandere ich auf einsamen Wegen
und bin doch nie allein
sehn mich nach Schreien, nach Wut und nach Hass
genieße die Stille, will ewig hier schweben
Der Kaffee zu bitter
Das Wasser zu fad
Alles Bunte ist aus der Welt geflohen
Und mit ihr die Sonne, die Wärme und das Licht
Ich seh’ mich selbst
Gefangen im düsteren Herbst
Mitten im Juli