Hinter dieser Tür, graues Licht für diese graue Zeit. Glimmen graue Flammen vor diesem Tag, der bloß uns gehört. Beschwer dich nicht, nichts heißt nicht, dich zu verbrennen. Zu kalt, um uns in Wärme zu wiegen. Das Plätschern der Wellen, das Zirpen der Grillen. Die Spuren im Sand. Der Schweiss auf deiner Haut. Nichts ist schwerer zu vergessen. Das rauchige Zimmer, in dem wir schliefen. Die Stille, als es hinabkam, in dichten dunklen Fäden. Und sich sammelte, dort unten, im wildesten Strom. Sich dann in’s Meer ergoß, mit göttlicher Kraft. Die Fenster beschlug und Freiheit versprach. Da hast du mich geküsst, wie niemals zuvor.

2 Kommentare
Guns of Govinda
2. Dez 2007
Sehr schön. Die Stimmung und das alles… Ich mag solche Texte. Und deine “formlosen Gedichte” auch.
Ich bin übrigens umgezogen, also kannst du (wenn dir danach ist) den Link in der Liste aktualisieren…
Steffen
4. Dez 2007
Danke. Link ist geändert…