Und nun stehe ich hier
In der dunkelsten Stunde.
Mit allen vereint, dich ich nie gekannt.
Und mein Herz, es wird schwer,
zuckt zusammen, doch schlägt nicht.
Denk an damals, als ich Mensch noch gewesen,
wie ich kam, sah, nicht ein einzges Mal siegte.
Verstand und Gewalt, Symbiose des Grauens.
Dunkle Titanen, aus eisernem Blut
zerblasen des Lebens flüchtigen Hauch.
Und als der Rausch mich gewann,
verlor ich mich für immer,
Angeklagter gepeinigter Seelen
such ich durch den Tod mein eigenes Leben.
Und wend’ ich mich um, nach erlösendem Licht,
find ich doch nur das Dunkel, das ich selber erschuf.

1 Kommentar
Steffen sagt:
9. Feb 2008
wow!