Ich stehe in einer Art Grillhütte. Nur mit dem Unterschied, dass die Grillhütte zwei Stockwerke hat. Das Obere ist nicht so groß wie das Untere, so dass man durch grobe Holzgeländer nach unten blicken kann. Oben traue ich mich erst nicht hin. Ich bin mit dem Fahrrad gekommen. Schon jetzt mache ich mir Gedanken, dass ich vor Einbruch der Dunkelheit wieder los muss, denn das Licht ist kaputt. Ich treffe Martin, wir unterhalten uns. „In Echt“ habe ich Martin schon seit der Grundschule nicht mehrt gesehen. Das erklärt vielleicht auch, warum er noch genau so aussieht wie damals. Martin, wie ich ihn kenne eben.
Wir reden, trinken etwas, doch dann muss Martin mit einem Knüppel irgendetwas aus dem Boden hebeln.
Ich erklimme die Leiter zum oberen Stockwerk, rede mit Freunden, die ich nicht kenne, trinke und habe meinen Spaß. Etwas abseits sitzt eine Gruppe, der ich mich nun zuwende. Als ich näher komme, erkenne ich den Riesen in der Mitte. Es ist Marv aus „Sin City“. Er ist nicht brutal oder böse wie in dem Film. Er sitzt nur da und ich weiß, dass er mir nichts tut, solange ich ihn in Ruhe lasse, auch er will nur seinen Spaß haben.
Plötzlich ist die Party vorbei, alle sind weg und ich habe noch einen langen Weg bis nach Hause vor mir. Martin, Marv und noch ein, zwei andere Typen stehen um einen Haufen, die Reste der Party. Jemand fragt, ob ich einen Schnaps mitnehmen will. Marv drückt mir darauf hin eine Flasche in die Hand, die voll ist mit Pralinen, die in Schnaps schwimmen. Ich will die Flasche nicht, nehme sie aber mit, weil Marv sie mir gegeben hat. Dann Bin ich mit dem Fahrrad auf einer Anhöhe unterwegs. Es ist immer noch hell.

3 Kommentare
Steffen sagt:
22. Feb 2008
Rrrrichtig!
Konrad sagt:
22. Feb 2008
Ja, und weil man selbst mittendrin ist…
Steffen sagt:
21. Feb 2008
Nix für ungut Herr N., aber das hat mir grade etwas Angst gemacht! Ich glaub, manchmal machen einen Träume gerade deshalb Angst, weil sie so unvorhersehbar sind.