Das ist, weil ich Hunger habe und Durst. Du bist auf einer Konferenz, wieder. Ich sitze hier auf meinem Stuhl, Schatten im Gesicht. Esse Schinkenbrote und warte auf die Nacht, die mich tröstend umfängt. Es wird jetzt langsam Sommer, wir sind schon ziemlich braun, vom Draußen-sein.
Da bist du ja – wie war es denn?
Doch was du da jetzt alles sagst, geht total vorbei an mir – ich wollte bloß wissen, wie es war und nicht, was wer da sagt.
Ich sag dann mal “tschüss”. Ich habe zwar nichts mehr zu tun, aber das kann recht anstrengend sein. “Ich schreib das mal auf”; “wir telefonieren und sehn uns ja bald.”
Ich fahr die Straße nach oben, aber nicht weiter, sondern nur um die Ecke, für Kippen. Ich komm dann zurück und freu mich schon diebisch auf dein Gesicht. Aber du bist schon wieder weg, ich weiß nicht, wohin. Ich steck mir eine an, den Schlüssel in das Schloss , Fenster runter, Fuß aufs Gas.
Doch ich fahre nicht los. Ich rauche die halbe Schachtel und seh aus dem Fenster, die Leere im Kopf. Keine Gedanken, keine Gefühle – die Leere. Es wird langsam dunkel und ich tauche hinein.