Ich hasse mich,
für das, was zurückliegt.
Ich hasse mich für das,
was ich gestern war.
Wie ich sprach, was ich wollte,
für alle falschen Ein- und Ansichten,
zu laut in die Welt geschrieen.
Ich hasse mich,
weil ich unsicher und schwach war
und unfähig,
das zu verstecken.
Ich hasse mich,
für meine falschen Freunde,
jedes gezwungene Lächeln,
jeden unehrlichen Kuss,
jede Blamage und Engstirnigkeit.
Ich hasse mich
für mein schlechtes Gewissen vergangener Jahre.
Wäre ich doch schon immer so perfekt gewesen wie heute,
dann würde ich mich erst morgen hassen.