Ein einziger Augenblick, vergänglich wie eine Schneeflocke im Sonnenlicht. Schmeichelnd wie der warme Wind im Sommer. Nicht zu fangen, nicht zu halten. Ein leuchtendes Sandkorn in einer dreckigen Hand.
Doch nun sehe ich mit deinen Augen, spreche mit deinem Mund und fühle die Kälte mit deinem Herzen. Verändert und verloren wandle ich auf krummen Pfaden, erkenne nichts mehr als dich und nichts weniger als mich.
Im Augenblick, gewonnen und verloren, sah ich die Welt in neuen Fugen.
Und mehr als das.

2 Kommentare
Konrad sagt:
15. Dez 2008
Danke! Freut mich sehr, das zu hören!
Steffen sagt:
14. Dez 2008
Starker Text, alter Freund! Ne echt, hat mich bewegt.