Du hast es dir genommen, dein Stück von der Welt. Und doch, zu spät gekommen. Für nichts, dich geworfen, in Panik und Kampf. Lang gespielt, doch nichts gewonnen. Bis das Nichts sich um dich schlingt, kein Blick das Licht erhellt. Dann starrst du für immer ins Feuer, in deiner alten Haut. Alt und nicht mehr neu. Gesehen und vergessen. Wellen aus Glut, die Seelen schwärzen. Das sind wir. Ein Blick aus Flammen, der alles verschlingt.

2 Kommentare
Konrad
18. Jan 2009
Sehr schöner Text. Hat mich sehr nachdenklich gemacht!
Steffen
19. Jan 2009
Ich danke dir.