Du Gesicht hinter der Tür, Mord in Gedanken, Schlangen im Geist. Du Wesen voller Gold, Eis in den Blicken, Fleisch unter Rippen. Wenn wir dich rufen, so bleibst du uns fern. Keine Zunge will dich rufen, kein Blick dich finden, keine schwache Hand dich greifen. Das Dunkel der Herzen ist dein zu Haus. Du vertrautes Gesicht, du Fratze der Nacht. Denn wer mit dir geht, denn wer mit dir schwimmt, soll untergehen in Blut. Denn der sich dir stellt und der mit dir kämpft, kämpft mit sich selbst. Doch der dich nicht kennt, du kurzer Tod, du Maske aus Schlangen, weiß nichts.