Die Dämmerung – geh, wenn sie kommt. Du Regenstrahl, du Abendlicht, das dein Gesicht in Bronze gießt. Und nichts kannst du mehr denken, als leise Schuld in Einsamkeit. Wenn Strahlen unter Dächern sinken. Die Lust am Tod, die dich befreit. Du kannst nicht atmen, kannst nicht denken, wenn fahles Licht dein Auge streift. Die Nacht mit schwarzen Fingern nach dir greift. Es kommt, wie es komme, die Flucht in den Traum. Ein Blick in den Spiegel, der täuscht und der lügt. Wir wandeln in Ketten, doch niemals befreit. Kein Wort mehr von Freiheit, bis sie uns verzeiht.