Sound of KW

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Die Idee für diese Serie kam mir durch Steffen:
Nachdem er den Beitrag Top 20 Musikalben ever veröffentlicht hatte, lag er mir mehrmals mit der Bitte in den Ohren, ich solle auch meine Lieblingsalben in einer Liste zusammenfassen und hier veröffentlichen. Ich habe viel über die Auswahl der entsprechenden CDs nachgedacht, welche sollte es in die ewige Top 20 schaffen und, was vielleicht genau so interessant ist: Welche Alben sollten es nicht schaffen?

Bei allem Abwägen kam ich allerdings nie auf ein komplett befriedigendes Ergebnis. Das lag wohl daran, dass es mir nicht gelingt, Musik ohne Emotionen zu betrachten bzw zu hören. Ich mag Musik, wenn sie gerade zu meiner Laune passt. Musik verstärkt, mildert oder ändert die Stimmung, in der ich mich gerade befinde. Da diese Stimmung wechselhaft ist, finde ich die “Best of-Liste”, die ich Dienstagabend aufgestellt habe, unter Umständen Mittwochmorgen schon wieder überhaupt nicht gut. So kann es also passieren, dass innerhalb von kurzer Zeit “Demon Days” der Gorillaz durch Slipknot’s “Iowa” verdrängt wird. Beides sind CDs, die ich liebe, aber eben mal mehr NuMetal und dann wieder alternativen Hip Hop, 2 Genres, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Kurz und gut, ich war nie zufrieden mit den Listen, die ich erstellte.

Ich höre viel Musik. Wenn ich nicht gerade an der Hochschule oder an der Arbeit bin (dort bin ich auf die zuverlässig auftretenden Ohrwürmer angewiesen…), dudelt, schrammelt, schreit, geigt, zupft,  singt, rappt, brüllt, klatscht, grunzt, jodelt, zerrt, brummt, hämmert, knüppelt, smootht oder brettert es immer in meiner Umgebung. Mir fiel auf, dass ich immer ein Lied ganz besonders mag. Ich höre es auf dem Mp3-Player, zu Hause und bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Das können uralte oder brandneue Lieder sein, auch das Genre ist mir dabei völlig egal. Ich mag dieses Lied eben einfach. Meistens dauert es ungefähr eine Woche, bis das besagte Lied durch ein Anderes abgelöst wird (Am Ende dieser Zeit müsste mein Player das Lied eigentlich auch ohne die Datei abspielen können).

Um Steffens Wunsch nach Musik von mir zu befriedigen, aber mich nicht für diese oder jene Bands entscheiden zu müssen, werde ich ab heute einfach jede Woche den Song beschreiben, den ich am meisten gehört habe. Das werden irgendwelche Songs sein, vielleicht älter als ich selbst, vielleicht ausgelutscht, vielleicht zu schwermütig oder zu simpel für unsere Leser, aber das ist mir egal. Diese Serie soll kein Best of sein, keine Empfehlung und nicht einmal das Zeugnis eines guten Musikgeschmacks. Sie soll nur sagen: Das mag ich gerade gern!

~ Ende Beitrag und Beginn Konversation ~

 

 

 

Sinn und Suche


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