Peter E.

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Peter E., Aktenzeichen PE23X25b, 16.07.2009, 13.22 Uhr:

Ich weiß genau, wie ich es machen werde. Das Haus, sie schließt es niemals ab. Niemals, verstehen sie? Die Straße ist dunkel. Ich gehe einfach hinein. Sie rechnet nicht damit, dass ich komme. Warum sollte sie auch? Ich erwische sie, schlage sie zu Boden. Sie wird vor mir liegen, oh ja! Sie wird sich winden und betteln aber genau wissen, dass sie absolut von mir abhängig ist. Ich freue mich schon auf ihre Scheißfresse, wie sie die Augen aufreißt und merkt: Jetzt hat das Blatt sich gewendet. Oh, ich bin auf die Fresse dieser Fotze gespannt wenn sie merkt, dass das hier erst der Anfang war! Zum ersten Mal wird diese Schlampe wirklich wissen, was Angst ist. Sie wird es erkennen und sie wird sich einpissen, so sehr wird sie an ihrem beschissenen, kleinen Leben hängen.
Dann, erst dann hole ich das Messer raus. Es ist ein gutes Messer, groß, ich habe die Klinge gewetzt und poliert, ja, ewig nicht geschlafen, Doktor, um sie schön scharf zu kriegen. Ich zeige sie ihr, halte sie dicht vor ihre Fresse. Dann steche ich zu. Was ich treffe, ist mir völlig egal, vielleicht ein Auge, oder den Mund. Vielleicht bohrt sich das Messer direkt in ihre Nase, sticht ihr mitten ins Nasenloch, rein in den Schädel. Ich werde ihr das Gesicht zerschneiden! Das Blut wird spritzen. Oh ja, es wird aus der Schlampe herausschießen wie ein verschissener Wasserfall. Ich werde sie aufschlitzen, von der Fotze bis zu den Titten. Ich werde immer wieder zustechen, den Stahl so oft und so heftig in sie rein rammen, wie ich kann! Sie wird schreien wie noch nie ein Mensch geschrien hat. Und ich werde lachen. Nur noch lachen! Ich werde der erleichtertste Mann der Welt sein, wenn ich so lange auf ihr Gesicht eintrete, Bis es nicht mehr zu erkennen ist und ich endlich ihr schwarz verpestetes Gehirn sehe. Sie wird bluten und sterben, bluten und sterben, BLUTEN UND STERBEN, BLUTEN, BLUTEN, BLUTEN…

Ich habe es jetzt einigermaßen unter Kontrolle. Die Therapie hat mir sehr gut getan, die Medikamente zeigen ihren Effekt. Im Moment kann ich leben, ohne dass die dunklen Gedanken stündlich bei mir an der Tür klopfen. Ich habe sogar wieder angefangen zu arbeiten, nicht in der gleichen Firma wie früher (vor allem die Kolleginnen fürchteten sich gegen Ende vor mir) und nur für ein paar Stunden am Tag, aber hey, es geht mir ganz gut.
Das ist die Oberfläche, aber mein zweites, schwarzes Herz unter dem Brustbein pulsiert wieder. Es pulsiert immer in mir. Es macht mich konzentriert. Es macht mir Gedanken. Gedanken von Blut und Fleisch, zerschnittenen Backen und scharfen Messern. Die Todesorgie des Pulsschlages. Zu lange haben sich die Schläge schon aufgestaut. Zu lange war ich zu stark. Der nächste Schlag wird mich vom Thron meines Lebens stoßen, mir die Zügel aus der Hand nehmen. Meine Welt wird dunkelrot werden…
Vielleicht bleibt mir ja noch der Sommer!

~ Ende Beitrag und Beginn Konversation ~

 

 

 

Sinn und Suche


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