S.O.S. No.2: Wolfmother – Cosmic Egg

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Willkommen zur 2. Ausgabe von S.O.S. Heute beschäftigen wir uns mit dem brandneuen Album von Wolfsmother. Und warum es fast noch besser ist als das Debüt von 2005.

Wolfmother - Cosmic Egg

Ich war zwar (bis jetzt) noch nicht in Australien. Aber, Freunde, wenn es soweit ist, weiß ich jetzt schon, wie sich die Reise abspielen wird: Ich, während des ca. 78stündigen Fluges, von oben bis unten vollgepappt mit Nikotinpflastern. Gut, das ist weder besonders erstrebenswert noch ästhetisch. Doch was mich diese Tortur wahrscheinlich überleben lassen wird, ist das neue Album des australischen Orchesters Wolfmother, genannt Cosmic Egg. Wie die Band auf diesen Titel und das spacige Cover gekommen ist? Ich habe keinen Schimmer, würde aber vorsichtig in Richtung LSD spekulieren.

Zum musikalischen Teil dieses Artikels, wobei ich davon ausgehe, dass das Debütalbum Wolfmother von vor 4 Jahren mittlerweile jedem ein Begriff sein dürfte. Und genau hier liegt für mich der Ursprung größtmöglicher Freude und fortgeschrittenem Ergötzens: Die Australier sind ihrem genialem und einzigartigem Riff-Chill-Stoner-Retro-Stil (tm) treu geblieben. Sie haben sich weder verbiegen noch “weiterentwickeln” lassen. An Spielfreude haben sie dagegen zugenommen, was einiges aussagt, sofern man die erste Platte zu schätzen wusste.

Der Grund, warum ich diese Gruppe und ihr neues Album mag, ist zum einen diese überbordende Freude am Spielen und ihrer Musik, die man jederzeit heraushört und die sofort ansteckend wirkt. Zum anderen ist es ihre Kreativität, die Stücke, Rhythmen und Riffs hervorbringt, die einen in ihren Bann schlagen und mit ihrer schnörkeligen Schönheit völlig überwältigen können.

Fazit: Wer sich dieses Ei nicht auf die Pfanne brät, ist selber schuld.

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