Ich blicke über die Stadt und sehe nur Gräber.
Ein Rest Leben tropft in klaren Pfützen von finsteren Dächern,
und rinnt mit Dreck vermengt dem ewigen Dunkel entgegen.
Toter Schnee legt sich wie bleierne Asche über die letzten Bewegungen.
Die verbliebenen Farben ringen im Todeskampf,
Ergrautes Dunkelrgrün, verwässertes braun, totgeweihte Kameraden.
Nebel kriecht eisigen Fingern gleich in jede Ritze, lässt Augen gefrieren,
und zuckende Hände für immer erstarren.
Und alles, was mich warm hält, ist ein zerbrechlicher Gedanke


1 Kommentar
Steffen sagt:
28. Dez 2009
Interessant. Schafft schon mal die richtige Stimmung. I’m Batmaaaaan.