Oh Tod. Leise Musik ist in deiner Stimme. Gehaucht in warmes Blut. Und kein Gedanke an die Nacht, blass, in Fingern aus Rosen. Aus denen wachsen neue Gräser, herum um diesen starken Baum, in dem wir alle sind.
So zweifel nicht an dir und zweifel nicht an mir. Denn unsere Schatten reichen weit, hinein in dieses Leben. Wo Menschen gehn und Menschen fallen. Mein Gott ist der, der einmal fiel.

2 Kommentare
Konrad
9. Jan 2010
Sehr schöne Zeilen, lieber Steffen!
“Mein Gott ist der, der einmal fiel” hat es mir wirklich angetan, wunderbar!
Steffen
9. Jan 2010
Vielen Dank, lieber Konrad!