Ein blinder Hund an einer Leine, an keiner Ecke.
Vor diesem Laden, unendlich weiß und groß und grenzenlos. Schläft niemals ein, schnauft bloß noch kurz und legt sich nieder, im schmutzigen Schnee. Ein Ball aus Kummer in diesem Kopf, wie Regentropfen schmerzen. Was mittags glänzt wird abends stumpf. Flocke Milch, Korn aus Zucker, Ball aus Schnee. Das bin ich. Geworden, um zu sein. Gesicht aus Teig, was zeigst du mir? Du blinder Hund an keiner Leine. Gib mir das Nichts, brich es aus dem Dunkel, bis ich die Sterne sehen kann. Zeig mir die Zeit, Zeiger aus Knochen. Rast nur weiter, haltet nicht an. Ihr beiden Könige und du, der heimliche Gott. Macht ewig weiter, mäht dieses Feld, mit himmlischem Wind. Aus Korn wird Mehl, aus Fels wird Staub. Schleift jeden Mensch, schleift jedes Tier. Und schleif auch mich, damit ich ewig wehe.
