Iron & Wine ist keine Band, sondern das Synonym, unter dem Singer-Songwriter Sam Beam Musik macht. Auf der Cover ist er übrigens abgebildet.  Das Album Our Endless Numbered Days ist der zweite Longplayer von Beam und ist 2004 erschienen. Gerade an langen Winterabenden stoße ich immer wieder auf diese Platte, deren Qualitäten nur schwer zu beschreiben sind. Jedenfalls nichts, was die Malerei auf dem Cover nicht schon andeuten würde.

Vielleicht kann man sagen, dass hier einer derjenigen seltenen Fälle eintritt, die einen fast perfekten Ausgleich zwischen Verstand und Gefühl möglich machen. Minimalistisch, verspielt. Ein Mann und eine Gitarre. No Bullshit. Voll entspannender Spannung, ohne Verstärkung und ohne Kitsch. Geschichten aus dem Leben, alt doch neu.

Ein Gletscher, der schmilzt und schmilzt und dennoch wächst.

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