Du im Schatten,
nur ein Geist.
Geschält aus Lichtern sehe ich dich, fremd unter den Menschen und fremd auch dir selbst.
Was ist gelieben, wo sind sie hin, die herrlichen Tage, die großartigen Zeiten in gelb und grün und blau?
Stell dich vor mich, mein einziges Licht. Weck mich in Daunen, weck mich im Tau. Weck dich nicht auf, Flüsse aus Silber und Tränen aus Eis.
O Traum, o Fluss, floss durch mein Bett, mit deinen Wünschen reich verziert. Komm, Traum, komm Geist, komm süßer Tod, ein dunkler Strahl.
Ich schau zu dir, ein Schattenmuster an der Wand. Und kann dich nicht finden, mein schwarzer Diamant.

1 Kommentar
Konni
23. Okt 2010
Sehr gut, traurig! Unterstreicht diese Herbstdepressionen ganz gut!