Oliver James
washed in the rain
no longer

fleet foxes

Autorenarchiv

Im Würfel

Ein Leben im Würfel,

Die Stunden bis sechs

Weiß und grau und schwarz

Atemlos steh ich hier

Vor mir

Ein Blick in die Nacht

Ein Pfeifen, ein Bass

Nass, wie Plastik und glänzend wie Laub

Alt, das morsche Klavier, schwarzer Rabe

Kein Blick hängt an dir

Der Spiegel

Aus deinem Tag wird meine Nacht

Gemein sei dein um Mitternacht

Und Schwefel leckt mein Schattenkleid

Ich Sorgenkind der Ewigkeit

Es ist nicht er der mich begleitet

Der sanft zerstört und uns verleitet

Ich bin der Spiegel

Bin zu zweit

Um Mitternacht

Im Schattenkleid

LINKS 94

Gandalf & Elevator Ninjas

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Runde Ecke Leipzig

Baumwollspinnerei Leipzig

Hier einige Schnappschüsse vom Gelände der Alten Baumwollspinnerei in Lindenau, Leipzigs idyllischem Westen.

Bärenquell Brauerei Berlin

The latest and greatest fotos from our trip to the abandoned brewery near Berlin Ostbahnhof. Darauf ein kühles Bärenquell. Wird doch wohl noch gut sein nach 20 Jahren!

LINKS 93

Cyber-Brillen und Negerküsse!

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Ich will eure Jobs nicht

Mittekill – Ich will eure Jobs nicht

The Mars Volta – Noctourniquet

Lange ist es her, dass ich dem Erscheinen einer Platte sozusagen entgegengefiebert habe.
Das war 2006, als Tools 10.000 Days erschien.

Doch während es sich bei jenem Warten eher um eine Art von langgestreckter, fast
feierlicher Vorfreude handelte, war das Warten auf Noctourniquet wie ein kurzer,
heftiger Fieberschub.

Und wie Fieber ist auch der Sound, den The Mars Volta auf ihrer siebten Platte
abliefern. Einmalige, verworrene, genial improvisierte Imperfektion. Ein Klang, als
stünden die Musiker auf brennenden Bühnen.

Diese Band ist mir über die Jahre ans Herz gewachsen und je öfter ich in den
zersplitterten Spiegel ihrer musikalischen Seele sehe, desto klarer wird mir: Mars Volta ist noch
mehr als ihre Musik – der unbändige Drang und die kompromisslose Wildheit sind Abbild
und Ausdruck einer Kunstform, die man weder erlernen noch beherrschen kann -

Der Kunst des Rock’n'Roll. Des wilden, rauschhaften Ausgreifens nach dem Ultimo, dem niemals
Erreichbaren. Der in Noten geprägten Unvernunft und des Exzess. Ein roher Diamant,
geschliffen von scharfen Saiten und am Ende zertrümmert unter obsessiven Schlagzeug-
Stakkatos.

Das Warten hat sich gelohnt.