Not a show, feel so down
And I struggle right inside out
Reach the wall, spiral down

* Dinosaur Jr, 1987

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A. Lucard

Ein Schatten an der Ampel, roter Blitz teilt ein Gesicht. Im Zwielicht, leeres Wort an einer Wand; ist
er. Ein stiller Sammler in der Nacht (Geschichte in keinem Buch).

Als Funken auf der Leitung tanzen, ein alter Zahn in junges Fleisch. Die Hände des Todes umschlingen die
rauschende Stadt.

Strobus

Ich atme
Beat
Ich atme
Bass

Ich trinke
Blut
Und schwitze
Das

Der Kopf als
Tier
Das suchend
Schwirrt

Ein Strobus
Der
Ins Dunkel
Irrt.

LINKS 89

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der falter

zwischen dort und hier tanzt ein abgrund, wie

papier.

ein falter ist das leben und den falter schenk ich

dir.

LINKS LXXXVIII

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Die Vorlesung

Verschlafen blinzele ich ins gleißende Licht des Overheads. Ich bin hundemüde und das obwohl der leicht untersetzte Prof. sich vorne redlich abmüht. Immer wieder schaukelt er seine nadelbestreifte Körperfülle enthusiastisch durch den Raum in dem Versuch, Dynamik zu suggerieren. Im Grunde finde ich die Vorlesung nicht uninteressant und der bayrische Pfundskerl von Dozent besitzt das Charisma eines hoffnungslos überqualifizierten Fleischwarenfachverkäufers, haha. “Reiß dich mal zusammen, das ist jetzt wichtig!” versuche ich mich zu motivieren, glaube es mir aber selbst nicht. Außerdem stimmt mit meinen Augen etwas nicht, ständig verlieren sie den Fokus, schließen sich ungefragt und schweifen ab in sinnlose Gefilde, wie etwa die Decke. Wieso sind da eigentlich so kleine Löcher drin? Belüftung? Modern? Ein Schweizer Architekt? Quod erat demonstrandum. Hier weiterlesen »