Verschlafen blinzele ich ins gleißende Licht des Overheads. Ich bin hundemüde und das obwohl der leicht untersetzte Prof. sich vorne redlich abmüht. Immer wieder schaukelt er seine nadelbestreifte Körperfülle enthusiastisch durch den Raum in dem Versuch, Dynamik zu suggerieren. Im Grunde finde ich die Vorlesung nicht uninteressant und der bayrische Pfundskerl von Dozent besitzt das Charisma eines hoffnungslos überqualifizierten Fleischwarenfachverkäufers, haha. “Reiß dich mal zusammen, das ist jetzt wichtig!” versuche ich mich zu motivieren, glaube es mir aber selbst nicht. Außerdem stimmt mit meinen Augen etwas nicht, ständig verlieren sie den Fokus, schließen sich ungefragt und schweifen ab in sinnlose Gefilde, wie etwa die Decke. Wieso sind da eigentlich so kleine Löcher drin? Belüftung? Modern? Ein Schweizer Architekt? Quod erat demonstrandum. Hier weiterlesen »
Top 10 Stoner Movies
Wake and Bake! Erwerb, Besitz und Konsum der folgenden Filme ist legal und ärztlich sogar dringend empfohlen. Wegen Lachen und gesund und so. Gott, wie ich Einleitungen hasse.
Also ohne weiteren Unsinn: Sattelt die Geparden und viel Spaß mit der Liste!
Oft zitiert und zu Recht nicht ernstgenommen: Dieser Aufklärungsfilm aus den 1930er Jahren übertreibt maßlos und stellt Kiffer als gemeingefährliche Kriminelle und Gesellschaftsfeinde dar, die auch vor Raub und Mord nicht zurückschrecken. Die unfreiwillige Komödie ist mittlerweile rechtefrei und kann hier angesehen und heruntergeladen werden.
Endlos
Ein kaltes Glas in deiner Hand,
Nur halb gefüllt, zur Hälfte leer.
Ein schwerer Tag ruht auf dem Land,
Und dunkler Schein liegt auf dem Meer.
Der klarste Morgen den ich fand,
Unendlich leicht, doch endlos schwer.
Klippen
Umschäumte Klippe, Nebelhorn.
Tintenschwarze Nacht, flüsternder Vogel,
atmender Schatten und schlafender Wal.
Tröstendes Silber, lächelndes Licht,
feuergekrönte Welle,
verlasse mich nicht.
Die Schatten VII
Komm alter Wunsch, komm süßer Tag in blauen Nebeln, in roten, braunen, gelben Schleiern.
Lass mich neuen Atem schöpfen und wirf mir einen Schatten, auf dass ich ihn durchschreiten kann.
Doch nimm mir die Nächte, doch gib mir den Tag und nimm mir die Straße und gib mir das Meer.
Doch nimm mir die Mauern, doch gib mir den Wind.


