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Die Schatten (Teil I)

let go
flow deep
your space
is endless
dig deep
and find
a meaning:
life’s a
senseless beauty.


Die Schatten (Teil II)

Eine Seele. Ein Leben. Was ist es, das uns kämpfen lässt?
Was ist das für eine Kraft, die uns alles gab?
Ist es die selbe Kraft, die uns alles wieder entreißt?
Was sind das für Schatten, die unsre Kräfte schwinden lassen, die uns fressen und ins Dunkel schicken?

Vielleicht ist es unsere Welt. Und die hat weder Sinn noch Zweck noch Trost.
Doch was du bist, ist nicht unsre Welt. Es ist deine Welt mit deinem Dunkel und deinem Licht.
Die Kraft liegt in uns selbst verborgen. Vielleicht im Glanz, vielleicht im Schatten.


Die Schatten (Teil III)

Das Licht in mir bist du, leuchtest hell und warm und bringst mich zum Weinen.
Durch das Gold in deinen Augen seh ich meine Tränen fließen.
Ich bin hier, jetzt, du gehst und ich fließe davon und mit mir all meine Hoffnung.

Schenk mir noch einen unbezahlbaren Blick, damit du ein Teil von mir werden kannst.
Vergib mir für das was ich tue, ich bereue nichts doch ich betraure alles.
Du wirst ein Teil von mir, du lebst für immer in mir fort.

Diese Welt reißt mich fort, die Ewigkeit macht mich krank ohne dich.
Ich bin ein Teil von dir, auch ich lebe für immer zwischen deinen Gefühlen, hinter deinen Gedanken.
Doch die Schatten fressen mich auf, ich sollte sie hassen – doch es sind meine eigenen und ich liebe sie

und spüre ein vertrautes Gefühl in mir – du bist nicht hier und ich tauche tiefer ins Dunkel, in die Schatten.


Die Schatten (Teil IV)

Da wo wir leben, dort wo wir atmen, hier wo wir lieben und hassen und töten und sterben.

Im Dunst, im Staub, in der schwarzen Sonne, die und die Luft nimmt.

Unter grünem Himmel beleuchtet der Mond den Schutt in unsrer Seele.

Die Trümmer deines Gewissens.

Dort wohnst auch du. Du und ich. Hier – in den Schatten.


Die Schatten (Ende)

Ich bin eingeschlafen und neben dir aufgewacht. Viel wurde gepriesen, wenig geprüft und nicht aufgegeben. Heute Nacht! Dein Rauschen in meinem Kopf, die Wellen deiner Stimme. Ich kann sie fühlen. Wie ein Gebet. Nicht viel ist übrig von mir – verloren und verraucht in Äonen der Gleichgültigkeit.

Unter mir spür ich Sterne wachsen in Welten jenseits meiner Kraft. Nicht viel ist mir geblieben, alles Schöne schon vergessen, verblüht im Frühlingssturm. Doch viel ist auch geblieben von dem was mich ergreift, was mich zu dir treibt, hinter die Wolken und über die Sonne.

Was mich hinabwirft, dorthin, wo ich keinem zu leben wünsche. Was mich würgt und greift und zwingt und herabreißt, dorthin, wo die Luft zu dünn ist zum Atem. Doch das bist du, die mich hindurchführt – durch die Schatten.


Die Schatten (Epilog)

Nichts als das, was du geben kannst.
Durch den Wald, tief zwischen Flammen
und hinter Sonnenflecken auf deiner Seele.
Fliegen und keine Ruhe, nur Taubheit die lähmt.
Hörst du das Knistern verstummen.
Wie die Kälte dein Herz umspült.
Das war das Feuer in mir.
Wo sind die Flammen, wer wirft die Schatten.
Lass es nicht alles gewesen sein.
Ich weiß du willst zurück.
In die Schatten.


The Shadows: Eclipsed

So what’s the like. I’m here, I’m now and ever.
Don’t give away in. You’re one thing that stays mine.
You’re the light, you’re in the flash, you’re in my dreams.
I picked you up, let’s stay forever under that blue moon. That red sun.
That black street, that white beach, that deep woods. When you go away I feel. When you walk away I feel, but you can’t leave everything with me. Your kiss remains unseen. Alone I came, in pairs we left.
The shadows’ gone. I look at you and know.
The world is beautiful.