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		<title>LINKS 59</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwarzenegger-Zitate &#38; fliegende Esel Liquidator in Tschernobyl Vater wirft 14-jährigen aus Auto Die Bahn im Sommer Video: 160 Greates Arnold Schwarzenegger Quotes A Guide to the complex World of Coffee Russen lassen Esel fliegen Wer hat Angst vorm Mümmelmann? Futurama Wallpaper &#38; Icons Bahnhof soll durch runden Tisch attraktiver werden u.v.m. Dumme Idee]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3808" title="humans are among us" src="http://endkampf.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/scih04-353x500.jpg" alt="" width="353" height="500" /></p>
<p><em>Schwarzenegger-Zitate &amp; fliegende Esel</em></p>
<p><span id="more-3807"></span><a href="http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/11781/sein_einsatz_in_der_todeszone.html" target="_blank">Liquidator in Tschernobyl</a></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/auf-der-a-bei-bamberg-vater-wirft-jaehrigen-aus-dem-auto-1.976797" target="_blank">Vater wirft 14-jährigen aus Auto</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/img/0,1020,2879953,00.jpg" rel="shadowbox[sbpost-3807];player=img;" target="_blank">Die Bahn im Sommer</a></p>
<p><a href="http://www.liveleak.com/view?i=94d_1279666031" target="_blank">Video: 160 Greates Arnold Schwarzenegger Quotes</a></p>
<p><a href="http://blog.plaid-creative.com/post/812346899/a-guide-to-the-complex-world-of-coffee" target="_blank">A Guide to the complex World of Coffee</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hEep5BrexT0&amp;feature=popular" target="_blank">Russen lassen Esel fliegen</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,707440,00.html" target="_blank">Wer hat Angst vorm Mümmelmann?</a></p>
<p><a href="http://www.howtogeek.com/howto/21643/desktop-fun-futurama-customization-set/" target="_blank">Futurama Wallpaper &amp; Icons</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-57319-4.html" target="_blank">Bahnhof soll durch runden Tisch attraktiver werden u.v.m.</a></p>
<p><a href="http://www.liveleak.com/view?i=c64_1279412306" target="_blank">Dumme Idee</a></p>
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		<title>Afrika / Tag 3</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 18:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle bisher erschienenen Teile dieses Reisetagebuchs sind hier zusammengefasst. Tag 3 – 23. Juli 2007 NGOR &#8211; MEDINA Heute ist Strandtag. Nach einem schnellen Frühstück mit türkischem Kaffee rufen wir Bayé an, der uns nach Ngor bringen soll, einem Streifen Strand am anderen Ende von Dakar. Zwei Minuten später steht er grinsend vor der Tür. Die Fahrt geht entlang der Küstenstraßen gen Norden. Hier reihen sich die Baustellen wie in einer Perlenkette hintereinander auf. Staub liegt in der milchigen Luft. Luxushotels mit Meerblick, gebaut von Saudis für Europäer, entstehen hier, erklärt Bayé. Es riecht nach frischem Teer und überfahrenen Tieren. Hunderte Greifvögel schweben am Himmel, kreisen in ihren Bahnen. Die abgasgeschwängerte Luft ist hier unten kaum zu atmen. Nur widerwillig atme ich den stickigen grauen Dunst ein, der einen klebrigen Schleier auf den Lungen zu bilden scheint. Die „Corniche Ouest“ beschreibt jetzt einen Schlenker nach Osten, weg von der Küste und durch das Quartier Medina. Es ist ein Armenviertel, vor dem uns alle bisher gewarnt haben, einen Fuß hierhin zu setzen. „C&#8217;est la bas!“ ruft unser Fahrer und deutet auf eine Reihe grünlich-gelber Bauten ohne Fenster. Er lebt auch hier. Medina ist nach Dakar ein eigener Planet und von Europa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Alle bisher erschienenen Teile dieses Reisetagebuchs <a href="http://endkampf.de/serien/afrika-ein-reisetagebuch/">sind hier zusammengefasst</a>.</p></blockquote>
<p><strong>Tag 3 – 23. Juli 2007</strong><br />
NGOR &#8211; MEDINA</p>
<p>Heute ist Strandtag. Nach einem schnellen Frühstück mit türkischem Kaffee rufen wir Bayé an, der uns nach Ngor bringen soll, einem Streifen Strand am anderen Ende von Dakar. Zwei Minuten später steht er grinsend vor der Tür. Die Fahrt geht entlang der Küstenstraßen gen Norden. Hier reihen sich die Baustellen wie in einer Perlenkette hintereinander auf. Staub liegt in der milchigen Luft. Luxushotels mit Meerblick, gebaut von Saudis für Europäer, entstehen hier, erklärt Bayé. Es riecht nach frischem Teer und überfahrenen Tieren. Hunderte Greifvögel schweben am Himmel, kreisen in ihren Bahnen. Die abgasgeschwängerte Luft ist hier unten kaum zu atmen. Nur widerwillig atme ich den stickigen grauen Dunst ein, der einen  klebrigen Schleier auf den Lungen zu bilden scheint. Die „Corniche Ouest“ beschreibt jetzt einen Schlenker nach Osten, weg von der Küste und durch das Quartier Medina. Es ist ein Armenviertel, vor dem uns alle bisher gewarnt haben, einen Fuß hierhin zu setzen. <em>„C&#8217;est la bas!“</em> ruft unser Fahrer und deutet auf eine Reihe grünlich-gelber Bauten ohne Fenster. Er lebt auch hier. <span id="more-1127"></span></p>
<p>Medina ist nach Dakar ein eigener Planet und von Europa Millionen Lichtjahre entfernt. Hier endet der Asphalt der Straßen in zahllosen engen Gassen, in die die heißen Winde Abfälle pusten. Kahle Häuser, Trümmer, Schmutz, schwarze Menschenmassen, viele in Lumpen. Kranke, traurige Hunde am Straßenrand, halb verhungert. Klapprige, von mageren Eseln und Pferden gezogene Karren holpern durch die Straßen neben uns. Medina sieht aus, als hätte jemand eine Atombombe über einer mittelalterlichen Kleinstadt gezündet. Überall tuckern von oben bis unten bunt bemalte Kleinbusse und Transporter und spucken schwarze Wolken aus. An ihnen hängen die Fahrgäste außen wie Trauben, halten sich lässig mit einer Hand fest und wirken dabei seelenruhig und völlig entspannt. Manche starren uns aggressiv an, angriffslustig beinahe, und schlagen beim Überholen auf das Dach unseres Taxis ein. Diese Gegend sollten wir tatsächlich, bei aller Abenteuerlust, nur im relativ sicheren Taxi durchqueren. Als wir Medina verlassen, passieren wir, zurück auf der Küstenpassage, die beiden stolz aufragenden Türme der Großen Moschee, die nachts effektvoll und weithin sichtbar angestrahlt werden. Daneben liegt weiter nördlich auf einem Hügel der festungsartig angelegte Leuchtturm Dakars. In Ngor erreichen wir die Nordspitze der Stadt. Hier liegt, verborgen hinter einem Labyrinth aus winzigen Garküchen und Grills, auf denen heißes Hammelfleisch und frischer Fisch brutzeln, der Strand.</p>
<p>Wir nehmen uns einen Platz mit Sonnenschirm und bunten Matten und verbringen den Nachmittag mit Lesen und Baden. Es wimmelt hier von Kindern, die ausgelassen im Wasser toben und uns unverhohlen und mit großen Augen anstarren. Uns, die Toubabs, die Bleichgesichter, die Weißnasen. Wesen von einem anderen Stern. Überhäuft mit Luxus und unermesslich reich. Allein unsere Hautfarbe erzeugt hier Neid und schürt Bewunderung, Verachtung und Hass. Ist Zündstoff und Auslöser für Träume, Hoffnungen und Vorurteile. Wir beiden Wesen, Ureingeborene vom Planeten Europa, fern und unerreichbar für die meisten hier. Der größte Teil der so genannten „Boat People“, die die Überfahrt nach Gibraltar oder zum spanischen Festland auf löchrigen, seeuntüchtigen Booten wagen, kommt aus dem Senegal. Hunderte und tausende von ihnen kentern in Seegang und Sturm und werden verschluckt vom tiefen Meer. Fern der Heimat, fern der Ferne, die Hoffnung verhieß. Diese Menschen kämpfen und sterben für das, was uns Europäern schon in die Wiege gelegt wurde. Was wir als unser natürliches, ganz selbstverständliches Recht ansehen: Strom, fließendes Wasser, gesundheitliche Versorgung, Bildung und Arbeit.</p>
<p>Als wir an diesem Abend in einer schmutzigen Garküche über unserem Chawarma sitzen, verstehe ich, warum sie uns so ansehen.</p>
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		<title>Hey You</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 13:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hey you. Ist das dein letzter Kaffee, bevor du gehst. Und nichts hier lässt, wo ich mein Leben friste. Nur einen schwarzen Rand in meiner Tasse, der still erzählt von deinem Mund. Dein Herz trägt Blut wie Rost, solang die Welt in Scherben liegt. Ich zähle nicht länger die Sekunden, ich komme nie mehr bloß kurz vorbei. Ich trage nur ein andres Schwarz. Ich fand mir eine andre Droge. Ich atme jetzt ein neues Feuer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey you. Ist das dein letzter Kaffee, bevor du gehst. Und nichts hier lässt, wo ich mein Leben friste. Nur einen schwarzen Rand in meiner Tasse, der still erzählt von deinem Mund. Dein Herz trägt Blut wie Rost, solang die Welt in Scherben liegt. Ich zähle nicht länger die Sekunden, ich komme nie mehr bloß kurz vorbei. Ich trage nur ein andres Schwarz. Ich fand mir eine andre Droge. Ich atme jetzt ein neues Feuer.</p>
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		<title>Das Spinnennetz, Teil 9</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 13:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Name ist L. Die Geschichte die ich erzählen möchte ist der Grund dafür, dass aus mir das geworden ist, was ich jetzt bin. Ein Gefangener, ein Verdammter. Damit ihr meine Geschichte versteht, müsst ihr wissen, was zuvor geschah: Wie gesagt, mein Name ist L. Ich bin wohl das, was man einen Überlebenskünstler nennt, was sich spannender anhört als es ist. Im Grunde genommen blieb mir nichts anderes übrig. Nachdem ich die Schule geschmissen hatte, fing ich an, mich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser zu halten. Rasen mähen, Flugzettel verteilen, als Kaktus verkleidet in einer Tequila-Kneipe bedienen, solche Sache eben. Meine Flamme ist Alex, sie arbeitet als Bedienung in eben dieser Kneipe. Oder besser: Arbeitete. Jetzt ist Alex tot. Ich fand ihre verbrannte Leiche in den Überresten des Gebäudes. Ihr Freund heißt Vlad, trägt eine hässliche Narbe im Gesicht und ist seit dem nicht aufgetaucht. Als ich nach Hause kam, sah ich Licht in meiner Wohnung brennen. Ich hatte Besuch – es war Vlads Kumpel Serge. Ich zertrümmerte sein Gesicht mit einem Feuerlöscher. Es war Notwehr, er war bewaffnet. Mir blieb keine andere Wahl. Jetzt liegt seine Leiche in meiner Badewanne und ich bin auf der Flucht. Vor was? Ich weiß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Name ist L. Die Geschichte die ich erzählen möchte ist der Grund dafür, dass aus mir das geworden ist, was ich jetzt bin. Ein Gefangener, ein Verdammter. Damit ihr meine Geschichte versteht, müsst ihr wissen, was zuvor geschah: </p>
<p>Wie gesagt, mein Name ist L. Ich bin wohl das, was man einen Überlebenskünstler nennt, was sich spannender anhört als es ist. Im Grunde genommen blieb mir nichts anderes übrig. Nachdem ich die Schule geschmissen hatte, fing ich an, mich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser zu halten. Rasen mähen, Flugzettel verteilen, als Kaktus verkleidet in einer Tequila-Kneipe bedienen, solche Sache eben. Meine Flamme ist Alex, sie arbeitet als Bedienung in eben dieser Kneipe. Oder besser: Arbeitete. Jetzt ist Alex tot. Ich fand ihre verbrannte Leiche in den Überresten des Gebäudes. Ihr Freund heißt Vlad, trägt eine hässliche Narbe im Gesicht und ist seit dem nicht aufgetaucht. Als ich nach Hause kam, sah ich Licht in meiner Wohnung brennen. Ich hatte Besuch – es war Vlads Kumpel Serge. Ich zertrümmerte sein Gesicht mit einem Feuerlöscher. Es war Notwehr, er war bewaffnet. Mir blieb keine andere Wahl. Jetzt liegt seine Leiche in meiner Badewanne und ich bin auf der Flucht. Vor was? Ich weiß es nicht. Vlad. Den Bullen. Vor meinen eigenen Dämonen. <span id="more-1003"></span></p>
<p>- 8. KAPITEL: I Kill For You. –</p>
<p>Variante Nummer 3 also. Die Sache zu Ende bringen. Leicht gesagt, verdammte Scheiße. Wo war jetzt der Held in mir? Jetzt wo meine Hände zitterten. Wenigstens hatte der Kaffee seine Wirkung getan und die Müdigkeit aus meinen Gliedern vertrieben. Der letzte Schluck des bitteren Safts – und keine geheime Botschaft im Boden des Bechers. Keine himmlische  Fügung. Kein Kaffeesatz zum Lesen. Aber wer glaubt schon an diesen Bullshit. Ich war allein. Ich kämpfte allein. Und ich würde alleine sterben. So oder so.</p>
<p>Die Pistole drückte hart in meine Seite, als ich aufstand. Die Uhr an der Wand zeigte kurz vor 6, als ich auf die leeren Straßen trat. Die Stadt schlief noch ihren unruhigen Schlaf, träumte von hartem Asphalt und grellem Neonlicht. Ich träumte von Rache und dachte an Vlad. Scarface! Alle Möglichkeiten deuteten auf den Russen. Oder Kasachen, oder Usbeken. Was auch immer, ich musste mit ihm reden. Keine Ahnung wo er wohnte. Nur seinen Laden kannte ich. Von außen. Lagerhaus, unten am Hafen. „Vladimir P. Andrejew / Im- und Export“, kyrillische Lettern darunter. Krumme Geschäfte, todsicher. Wer wusste schon, was da lief. Vlad danach zu fragen, erschien mir jedenfalls nie eine besonders kluge Idee zu sein. Ich ging um zwei Ecken und hielt nach kurzem Zögern ein Taxi an. Der Fahrer, ein dicker Türke mit müden Augen, sagte während der Fahrt kein einziges Wort, was mir ganz recht war. Ich musste denken, mich zusammenreißen. Nur keine dummen Fehler machen jetzt. Ich vermied es, den Fahrer direkt anzusehen. Vielleicht lief die Fahndung schon. Vielleicht hatten die Nachbarn den Lärm aus meiner Wohnung bemerkt. Vielleicht suchten die Bullen schon nach mir. Vielleicht war ich schon paranoid geworden. Ich ließ den Fahrer ein gutes Stück vom Hafen entfernt anhalten und lief den Rest zu Fuß. Die kühle Morgenluft füllte meine Lungen und mir wurde klar, dass ich keinen Plan hatte.</p>
<p>Was war, wenn Vlad tatsächlich dort war? Was war, wenn er nicht alleine war? Mich ein Haufen knochenbrechender usbekischer Kleiderschränke empfangen würde. Was würde ich dann tun? Die Bullen rufen? Ich hatte nicht mal mein Handy dabei. Verdammt. Jedem Einzelnen eine Kugel in den Kopf jagen? Ich dachte kurz an den Tod und Gott und beschloss dann, drauf zu scheißen.</p>
<p>Ich stieg die Treppen zum Kai hinunter, drückte mich an rostige Container, die wie gigantische Bausteine in den grauen Himmel ragten. Auf den vertäuten Booten hockten ein paar verschlafene Möwen. Sonst war kein Leben am Wasser. Die Lagenhalle kam in Sichtweite. Flach duckte sie sich zwischen bunten Containern vor einem Steg, an dem einige kleine Motorboote festgemacht hatten. Neben der Halle parkte ein schwarzer Wagen, Marke Mercedes. Zuhälterkarre. In der Innentasche meines Mantels fühlte ich die P8. Ein Gedanke, groß und dunkel, breitete sich in heißen Wellen in mir aus. Das hier war kein Traum. Als ich die Waffe zog, sprach ich die Worte, klar und tief: „Das hier ist für dich, Alex.“</p>
<p><em>Fortsetzung folgt &#8230;</em></p>
<p>Die gesamte Geschichte findest du <a href="http://endkampf.de/geschichten/das-spinnennetz/">hier</a>.</p>
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		<title>Spätherbst im Juli</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 13:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seltsame Leere
Gefühle in Watte gepackt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seltsame Leere<br />
Gefühle in Watte gepackt<br />
Gedämpft, kaum wahrnehmbar<br />
Und doch immer beherrschend<br />
Noch gestern ein Strudel<br />
Laut und alles übertönend<br />
Heute ein Stimmchen in einem tiefen Brunnen<br />
Bin ich traurig oder froh?<br />
Soll ich lachen oder weinen?<br />
Die Welt liegt im Nebel<br />
Und ich tu es auch<br />
Zwischen allem,<br />
nicht hier und nicht dort<br />
wandere ich auf einsamen Wegen<br />
und bin doch nie allein<br />
sehn mich nach Schreien, nach Wut und nach Hass<br />
genieße die Stille, will ewig hier schweben<br />
Der Kaffee zu bitter<br />
Das Wasser zu fad<br />
Alles Bunte ist aus der Welt geflohen<br />
Und mit ihr die Sonne, die Wärme und das Licht<br />
Ich seh’ mich selbst<br />
Gefangen im düsteren Herbst<br />
Mitten im Juli</p>
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		<title>Fuck for Trees</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jun 2007 14:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchworte]]></category>
		<category><![CDATA[ficken]]></category>
		<category><![CDATA[geist]]></category>
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		<category><![CDATA[pinguin]]></category>
		<category><![CDATA[porno_clip]]></category>
		<category><![CDATA[trees]]></category>

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		<description><![CDATA[paarungsakt bei tieren geschenke pinguin man würde mich in die kubistische ecke stecken...
aber so richtig in den arsch ficken
an den eiern foltern
hose machen geschichten von frauen
alle ficken anne geschichten
matt dämon
gummistiefel
ich komme bei dir kaffee
muschi-klammer-geschichten
gedanken zu dächern
russensau
bester porno clip
fuck for trees
geist riecht nach gummi
stinksocken riechen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedesmal, wenn ich mir die Liste der <a href="http://endkampf.de/2007/05/22/penner-aufgefressen/">Suchwörter</a> anschaue, weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Es wird immer verrückter! Aber seht selbst &#8230; <span id="more-882"></span><em></em></p>
<p><em>paarungsakt bei tieren</em></p>
<p>geist riecht nach gummi</p>
<p><em>geschenke pinguin</em></p>
<p>man würde mich in die kubistische ecke stecken&#8230;</p>
<p><em>an den eiern foltern</em></p>
<p>hose machen geschichten von frauen</p>
<p><em>alle ficken anne geschichten</em></p>
<p>matt dämon</p>
<p><em>gummistiefel</em></p>
<p>ich komme bei dir kaffee</p>
<p><em>muschi-klammer-geschichten</em></p>
<p>gedanken zu dächern</p>
<p><em>russensau</em></p>
<p>bester porno clip</p>
<p><em>fuck for trees</em></p>
<p>stinksocken riechen</p>
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		<title>Das Spinnennetz, Teil 8</title>
		<link>http://endkampf.de/2007/05/14/das-spinnennetz-teil-8/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2007 11:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Serge war tot. Am fernen Horizont zeigten sich die ersten grellen Farben des neuen Tages, lila und dunkelblau. Die Luft war eisig und ein scharfer Wind heulte durch die betonierten Schluchten der Stadt. Sie war noch nicht erwacht. „Frische“ dachte ich. „Frische“ und dass ich ein Mörder war. Oder ein Totschläger. Es war Notwehr gewesen, verdammte Scheiße! „Aber wer wird dir das glauben, wenn du vor Gericht stehst?“ flüsterte eine kalte Stimme, die aus einer Tiefe in meinem Kopf zu kommen schien, der ich mir bis dahin nicht bewusst gewesen war. Von dort, wo die niedersten Instinkte hausen. Hinter der glänzenden, sauberen Fassade der Vernunft kam etwas hervor. Mein ganz persönliches schmutziges Es.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>- 7. KAPITEL: Unter Strom -</p>
<p>Serge war tot. Am fernen Horizont zeigten sich die ersten grellen Farben des neuen Tages, lila und dunkelblau. Die Luft war eisig und ein scharfer Wind heulte durch die betonierten Schluchten der Stadt. Sie war noch nicht erwacht. „Frische“ dachte ich. „Frische“ und dass ich ein Mörder war. Oder ein Totschläger. Es war Notwehr gewesen, verdammte Scheiße! „Aber wer wird dir das glauben, wenn du vor Gericht stehst?“ flüsterte eine kalte Stimme, die aus einer Tiefe in meinem Kopf zu kommen schien, der ich mir bis dahin nicht bewusst gewesen war. Von dort, wo die niedersten Instinkte hausen. Hinter der glänzenden, sauberen Fassade der Vernunft kam etwas hervor. Mein ganz persönliches schmutziges <em>Es</em>.<br />
Ein zittriger Schauer lief mir durch den ganzen Körper, als ich nur „Notwehr“ denken konnte. Mit Beinen aus Gummi stand ich an der Straße, an diesem eisigen Wintermorgen, fest entschlossen, Licht in’s Dunkel dieser völlig kranken Geschichte zu bringen.</p>
<p>Aber ich konnte mich einfach nicht konzentrieren, die Pistole drückte schmerzhaft in meine Rippen. Alex war tot, verbrannt. Ich hatte ihre entstellte Leiche gesehen. Serge hatte mir in meiner eigenen Wohnung aufgelauert. Ich hatte ihn mit einem knallroten Feuerlöscher erschlagen, in Panik. „In Notwehr. Du hattest keine Wahl. Sonst hätte er dich umgebracht.“ meldete sich mein Gewissen wieder zu Wort.</p>
<p>Gebetsmühlenartig: „In Notwehr. Er oder du. Keine Wahl.“</p>
<p>Aber stimmte das? War Serge wirklich gekommen, um mich zu töten? Er hatte etwas in meiner Wohnung gesucht. Er war bewaffnet gewesen. Aber vielleicht war er das immer&#8230;</p>
<p>„Wer wird dir glauben?“</p>
<p>Sie werden mir glauben! Sie müssen mir glauben!</p>
<p>„Du wirst einfahren, soviel ist sicher! Knast! Gangs! Drogen! Vergewaltigung! Arschfick unter der Dusche!“</p>
<p><span id="more-849"></span><br />
Ich beschloss, die kalte Stimme zu ignorieren. Es war egal. Wahrscheinlich würde ich nicht lange genug leben, um verurteilt zu werden. Wahrscheinlich war schon jemand unterwegs zu meiner Wohnung, weil Serge sich nicht mehr meldete. Wahrscheinlich waren alle Russen der Stadt auf der Suche nach mir. Um Rache zu nehmen. Um Vlads Bruder zu rächen. Vielleicht würden sie mich foltern. Mir die Fingernägel mit einer Beißzange rausziehen. Einen nach dem anderen. Kleine Dioden an meinen Eiern anbringen und mich mit Stromstößen zu Tode quälen. Mich lebendig im Hafenbecken versenken – eisiges Wasser, das meine Lungen füllt.</p>
<p>Ich musste die Initiative ergreifen &#8211; ihnen zuvorkommen! „Kopfsache“ sagte die kalte Stimme und sie hatte völlig recht, verdammt noch mal! Ich musste überlegen, nachdenken. Die ganze Sache war zu komplex, zu wirr, um überhastete Entscheidungen zu treffen.</p>
<p>Ich bog um einige Ecken und verkroch mich in einem McDonalds – den einzigen Laden, der um diese Zeit schon – oder noch – geöffnet hatte. Ich bestellte schwarzen Kaffee und setzte mich in eine Ecke, die von der Straße aus nicht einzusehen war.<br />
Es war ein schlechtes Versteck, aber es gab nun mal nichts besseres. Als mir der schwarze Saft heiß und belebend durch die Kehle floss, sah ich drei Möglichkeiten, weiterzumachen. Und am Leben zu bleiben.</p>
<p>Variante 1: Die Bullen – zum nächsten Polizeirevier laufen und denen alles erzählen.<br />
Vermutliches Resultat: Verhaftung, da die Strafverfolgungsbehörden sehr wahrscheinlich wenig Verständnis für eine blutüberströmte Leiche in meiner Badewanne aufbringen würden.</p>
<p>Variante 2: Weglaufen – die Stadt verlassen.<br />
Vermutliches Resultat: Sowohl Polizei als auch Vlads Gang würden mich suchen – und jagen. Außerdem würde ich nicht weit kommen – mein Auto lag zerstört in einem Straßengraben irgendwo in der Pampa. Vielleicht war es auch schon weggeräumt worden. Die Bullen wussten damit, dass ich auf öffentliche Verkehrmittel angewiesen war oder zu Trampen versuchen musste. Alles in allem also keine besonders attraktive Variante.</p>
<p>Variante 3: Die Sache zu Ende bringen.<br />
Vermutliches Resultat: Unbekannt.</p>
<p>Drei Varianten also. Und keine davon reizte mich sonderlich. Aber so war nun mal die Situation und man musste schließlich nehmen, was man bekam.<br />
Ich spülte den restlichen Kaffee runter und musste plötzlich lachen. Es fuhr so schnell in mir auf, dass ich es nicht mehr unterdrücken konnte. Ein lautes, heißeres, schrilles, verrücktes Lachen, das in Husten überging, als ich versuchte, die Brühe in meinem Mund zu schlucken und sie mir im Hals stecken blieb.</p>
<p>Es war die Stimme gewesen, die mich zum Lachen gebracht hatte. Sie hatte wieder geflüstert, leise zwar &#8211; doch klar und deutlich wahrnehmbar:</p>
<p>„Du wirst die Sache zu Ende bringen. Du bist der Retter, du bist der Krieger, du bist der Rächer in deinem eigenen Film. Du bist Mad Max, du bist Bruce Willis, du bist Max Payne!“ Und es stimmte. Nicht dass ich mich als Filmheld fühlte, der sich auf einem Rachefeldzug für irgendein hehres und gutes Ziel befand. Nein! Ich fühlte mich eher wie ein trauriges Stück Scheiße, das sich in der hintersten Ecke eines Schnellrestaurants vor einer Entscheidung drückt. Aber die Stimme hatte mir mit einem Mal klar gemacht, dass ich vermutlich wie eine schlechte Karikatur eines Filmhelden <em>aussah</em>. Einsamer Kämpfer, schwarzer Ledermantel, Pistole darin. Ich war der <em>Lone Ranger</em> und das einzige was mir noch fehlte, war ein sprechendes Auto. Ein schwarzer Pontiac Firebird – Super Pursuit Mode aktiviert! Ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht!<br />
Als ich mich mit tränenden Augen von dem Anfall erholt hatte, schmerzten meine Lungenflügel. Das alles war alles andere als komisch, aber wenigstens wusste ich jetzt, wie die Geschichte weitergehen musste.</p>
<p>Leise, wie in Trance, sprach ich die Worte:</p>
<p>„Variante Nummer drei: Ich komme!“</p>
<p><em>Fortsetzung folgt &#8230;</em></p>
<p>Die gesamte Geschichte findest du <a href="http://endkampf.de/geschichten/das-spinnennetz/">hier</a>.</p>
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		<title>Coffee and Cigarettes</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2005 10:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[For a minute there, just a minute there, I lost myself. Feel dark shaded melodies ringing, skies of blue and white covering the crimes I commit. Got nothing to say but cannot stay quiet in this wicked world, I hate it to the bones giving my flesh on this sacred shrine of lies and lies and lies and suicidal tendencies or whatever you may call it. It's dark in here and quiet. Just turn my back on it and forget about my condemned feelings. For a second there, just a second there, I found myself.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>For a minute there, just a minute there, I lost myself. Feel dark shaded melodies ringing, skies of blue and white covering the crimes I commit. Got nothing to say but cannot stay quiet in this wicked world, I hate it to the bones giving my flesh on this sacred shrine of lies and lies and lies and suicidal tendencies or whatever you may call it. It&#8217;s dark in here and quiet. Just turn my back on it and forget about my condemned feelings. For a second there, just a second there, I found myself.</p>
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