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		<title>Alter lustiger Mann</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 11:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab und zu schaue ich mir an, über welche Suchworte die Leute von Google &#38; Co. hierher geschickt werden. Und wieder sind einige &#8220;Perlen&#8221; zusammengekommen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Viel Spaß. anzugschuhe blasen piktogramm zahnbürste während der tintenfisch nur mit seiner freundin rumgemacht und ferngesehen hat. dann kam der winter und der grashüpfer starb. und der tintenfisch hat all seine eicheln aufgefressen und bekam sogar ‘nen sportwagen! wer hat eine idee für ein kaktuskostüm alter lustiger mann emotion ihr esst doch steine wie soll ich ihnen vertrauen, sie sind hitler spinnennetz technik in dächern www.derrasiertepenis.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ab und zu schaue ich mir an, über welche Suchworte die Leute von Google &amp; Co. hierher geschickt werden. Und wieder sind einige &#8220;Perlen&#8221; zusammengekommen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Viel Spaß.</p></blockquote>
<p>anzugschuhe blasen</p>
<p><em>piktogramm zahnbürste </em></p>
<p>während der tintenfisch nur mit seiner freundin rumgemacht und ferngesehen hat. dann kam der winter und der grashüpfer starb. und der tintenfisch hat all seine eicheln aufgefressen und bekam sogar ‘nen sportwagen!</p>
<p><em>wer hat eine idee für ein kaktuskostüm </em></p>
<p>alter lustiger mann emotion</p>
<p><em>ihr esst doch steine</em></p>
<p>wie soll ich ihnen vertrauen, sie sind hitler</p>
<p><em>spinnennetz technik in dächern </em></p>
<p>www.derrasiertepenis.de</p>
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		<title>Das Spinnennetz, Teil 9</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 13:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Name ist L. Die Geschichte die ich erzählen möchte ist der Grund dafür, dass aus mir das geworden ist, was ich jetzt bin. Ein Gefangener, ein Verdammter. Damit ihr meine Geschichte versteht, müsst ihr wissen, was zuvor geschah: Wie gesagt, mein Name ist L. Ich bin wohl das, was man einen Überlebenskünstler nennt, was sich spannender anhört als es ist. Im Grunde genommen blieb mir nichts anderes übrig. Nachdem ich die Schule geschmissen hatte, fing ich an, mich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser zu halten. Rasen mähen, Flugzettel verteilen, als Kaktus verkleidet in einer Tequila-Kneipe bedienen, solche Sache eben. Meine Flamme ist Alex, sie arbeitet als Bedienung in eben dieser Kneipe. Oder besser: Arbeitete. Jetzt ist Alex tot. Ich fand ihre verbrannte Leiche in den Überresten des Gebäudes. Ihr Freund heißt Vlad, trägt eine hässliche Narbe im Gesicht und ist seit dem nicht aufgetaucht. Als ich nach Hause kam, sah ich Licht in meiner Wohnung brennen. Ich hatte Besuch – es war Vlads Kumpel Serge. Ich zertrümmerte sein Gesicht mit einem Feuerlöscher. Es war Notwehr, er war bewaffnet. Mir blieb keine andere Wahl. Jetzt liegt seine Leiche in meiner Badewanne und ich bin auf der Flucht. Vor was? Ich weiß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Name ist L. Die Geschichte die ich erzählen möchte ist der Grund dafür, dass aus mir das geworden ist, was ich jetzt bin. Ein Gefangener, ein Verdammter. Damit ihr meine Geschichte versteht, müsst ihr wissen, was zuvor geschah: </p>
<p>Wie gesagt, mein Name ist L. Ich bin wohl das, was man einen Überlebenskünstler nennt, was sich spannender anhört als es ist. Im Grunde genommen blieb mir nichts anderes übrig. Nachdem ich die Schule geschmissen hatte, fing ich an, mich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser zu halten. Rasen mähen, Flugzettel verteilen, als Kaktus verkleidet in einer Tequila-Kneipe bedienen, solche Sache eben. Meine Flamme ist Alex, sie arbeitet als Bedienung in eben dieser Kneipe. Oder besser: Arbeitete. Jetzt ist Alex tot. Ich fand ihre verbrannte Leiche in den Überresten des Gebäudes. Ihr Freund heißt Vlad, trägt eine hässliche Narbe im Gesicht und ist seit dem nicht aufgetaucht. Als ich nach Hause kam, sah ich Licht in meiner Wohnung brennen. Ich hatte Besuch – es war Vlads Kumpel Serge. Ich zertrümmerte sein Gesicht mit einem Feuerlöscher. Es war Notwehr, er war bewaffnet. Mir blieb keine andere Wahl. Jetzt liegt seine Leiche in meiner Badewanne und ich bin auf der Flucht. Vor was? Ich weiß es nicht. Vlad. Den Bullen. Vor meinen eigenen Dämonen. <span id="more-1003"></span></p>
<p>- 8. KAPITEL: I Kill For You. –</p>
<p>Variante Nummer 3 also. Die Sache zu Ende bringen. Leicht gesagt, verdammte Scheiße. Wo war jetzt der Held in mir? Jetzt wo meine Hände zitterten. Wenigstens hatte der Kaffee seine Wirkung getan und die Müdigkeit aus meinen Gliedern vertrieben. Der letzte Schluck des bitteren Safts – und keine geheime Botschaft im Boden des Bechers. Keine himmlische  Fügung. Kein Kaffeesatz zum Lesen. Aber wer glaubt schon an diesen Bullshit. Ich war allein. Ich kämpfte allein. Und ich würde alleine sterben. So oder so.</p>
<p>Die Pistole drückte hart in meine Seite, als ich aufstand. Die Uhr an der Wand zeigte kurz vor 6, als ich auf die leeren Straßen trat. Die Stadt schlief noch ihren unruhigen Schlaf, träumte von hartem Asphalt und grellem Neonlicht. Ich träumte von Rache und dachte an Vlad. Scarface! Alle Möglichkeiten deuteten auf den Russen. Oder Kasachen, oder Usbeken. Was auch immer, ich musste mit ihm reden. Keine Ahnung wo er wohnte. Nur seinen Laden kannte ich. Von außen. Lagerhaus, unten am Hafen. „Vladimir P. Andrejew / Im- und Export“, kyrillische Lettern darunter. Krumme Geschäfte, todsicher. Wer wusste schon, was da lief. Vlad danach zu fragen, erschien mir jedenfalls nie eine besonders kluge Idee zu sein. Ich ging um zwei Ecken und hielt nach kurzem Zögern ein Taxi an. Der Fahrer, ein dicker Türke mit müden Augen, sagte während der Fahrt kein einziges Wort, was mir ganz recht war. Ich musste denken, mich zusammenreißen. Nur keine dummen Fehler machen jetzt. Ich vermied es, den Fahrer direkt anzusehen. Vielleicht lief die Fahndung schon. Vielleicht hatten die Nachbarn den Lärm aus meiner Wohnung bemerkt. Vielleicht suchten die Bullen schon nach mir. Vielleicht war ich schon paranoid geworden. Ich ließ den Fahrer ein gutes Stück vom Hafen entfernt anhalten und lief den Rest zu Fuß. Die kühle Morgenluft füllte meine Lungen und mir wurde klar, dass ich keinen Plan hatte.</p>
<p>Was war, wenn Vlad tatsächlich dort war? Was war, wenn er nicht alleine war? Mich ein Haufen knochenbrechender usbekischer Kleiderschränke empfangen würde. Was würde ich dann tun? Die Bullen rufen? Ich hatte nicht mal mein Handy dabei. Verdammt. Jedem Einzelnen eine Kugel in den Kopf jagen? Ich dachte kurz an den Tod und Gott und beschloss dann, drauf zu scheißen.</p>
<p>Ich stieg die Treppen zum Kai hinunter, drückte mich an rostige Container, die wie gigantische Bausteine in den grauen Himmel ragten. Auf den vertäuten Booten hockten ein paar verschlafene Möwen. Sonst war kein Leben am Wasser. Die Lagenhalle kam in Sichtweite. Flach duckte sie sich zwischen bunten Containern vor einem Steg, an dem einige kleine Motorboote festgemacht hatten. Neben der Halle parkte ein schwarzer Wagen, Marke Mercedes. Zuhälterkarre. In der Innentasche meines Mantels fühlte ich die P8. Ein Gedanke, groß und dunkel, breitete sich in heißen Wellen in mir aus. Das hier war kein Traum. Als ich die Waffe zog, sprach ich die Worte, klar und tief: „Das hier ist für dich, Alex.“</p>
<p><em>Fortsetzung folgt &#8230;</em></p>
<p>Die gesamte Geschichte findest du <a href="http://endkampf.de/geschichten/das-spinnennetz/">hier</a>.</p>
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		<title>Das Dreieck</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 09:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Mitten im Nichts. Nach allen Seiten erstreckt sich eine Wüste aus menschenverachtender Unwirtlichkeit. Hier gab es nichts und hier wird es niemals etwas geben. Es könnte das Zentrum eines schwarzen Loches sein. Mitten in dieser Hölle liegen drei Haufen aus Steinen. Auf ihnen hocken drei Gestalten, ausgezehrt, verwundet und kurz vor dem totalen Wahnsinn. Wie gehetzte Gorillas stieren sie, ihre Pupillen hetzen von Einem zum Anderen, voller Hass und Misstrauen. Alles, was ihnen noch in irgendeiner morbiden, wahnsinnigen Weise etwas bedeutet, sind die Steine, auf denen sie hocken. Die Steine. Damit fing es an. Damals, als sie noch Freunde waren, fanden sie sich hier wieder und alles, was es gab, waren diese Steine. Weil sie sonst nichts zu tun hatten, suchten sie die Steine zusammen. Eine Hütte bauen, oder eine Nachricht auf den toten Boden schreiben. Jeder hatte einen Haufen vor sich aufgebaut, als der Fremde kam. Der Fremde sprach nicht, er hatte kein Gesicht, er war nur konzentrierte Schwärze. Man konnte ihn weder ansprechen noch anfassen. Er gab dem, der die meisten Steine hatte, Essen und Trinken. Den Anderen tat er die größten Schmerzen an, die diese jemals erlebt hatten. Es war nicht möglich, das Essen zu teilen, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitten im Nichts. Nach allen Seiten erstreckt sich eine Wüste aus menschenverachtender Unwirtlichkeit. Hier gab es nichts und hier wird es niemals etwas geben. Es könnte das Zentrum eines schwarzen Loches sein.<br />
Mitten in dieser Hölle liegen drei Haufen aus Steinen. Auf ihnen hocken drei Gestalten, ausgezehrt, verwundet und kurz vor dem totalen Wahnsinn. Wie gehetzte Gorillas stieren sie, ihre Pupillen hetzen von Einem zum Anderen, voller Hass und Misstrauen. <span id="more-952"></span><br />
Alles, was ihnen noch in irgendeiner morbiden, wahnsinnigen Weise etwas bedeutet, sind die Steine, auf denen sie hocken.<br />
Die Steine. Damit fing es an.<br />
Damals, als sie noch Freunde waren, fanden sie sich hier wieder und alles, was es gab, waren diese Steine. Weil sie sonst nichts zu tun hatten, suchten sie die Steine zusammen. Eine Hütte bauen, oder eine Nachricht auf den toten Boden schreiben. Jeder hatte einen Haufen vor sich aufgebaut, als der Fremde kam.<br />
Der Fremde sprach nicht, er hatte kein Gesicht, er war nur konzentrierte Schwärze. Man konnte ihn weder ansprechen noch anfassen.<br />
Er gab dem, der die meisten Steine hatte, Essen und Trinken.<br />
Den Anderen tat er die größten Schmerzen an, die diese jemals erlebt hatten.<br />
Es war nicht möglich, das Essen zu teilen, wenn ein Anderer es versuchte zu essen, zerfiel es zu Staub.<br />
Sie zählten die Steine. Es waren 3598.<br />
Jeden Abend aß Einer, während sich die Anderen in größten Schmerzen auf dem Boden krümmten.<br />
Als sie merkten, dass es nur diese Steine gab und dass man sie nicht zerteilen konnte, fingen sie an, sich die Steine gegenseitig weg zu nehmen. Jeder wollte die meisten Steine haben. Wenigstens in dem Moment, in dem der Fremde kam.<br />
Zu zweit hatten sie versucht, den Anderen zu töten, ihm mit einem Stein den Kopf zu zerschmettern. Er wand sich Stunde um Stunde in Schmerzen, bevor der Fremde kam und diese noch verdoppelte. Sterben jedoch war nicht möglich.<br />
Nun saßen sie da. In einem Dreieck auf den Steinhaufen. Das Misstrauen wuchs mit jeder Sekunde. War man kurz eingenickt? Hatte einem der Nebenmann etwa Steine genommen? Hatte der Andere Steine genommen, während man sich selbst gerade  am Haufen des schlafenden Nebenmannes bediente?<br />
Nur eins war sicher: Der Fremde kam, er würde Einen nähren und die Anderen bis zum Wahnsinn quälen.</p>
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		<title>Städte, Steine &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 14:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[An diesem Morgen ist die Erde neu erschaffen, rund wie noch nie. Gold und Wut in deinen Augen. "Guten Morgen!" Wir haben alles hier, schwarzen Kaffee, unser Lieblingslied, viel Liebe zu geben. Ich weiß nicht, ist es gut, dass die Zeit so schnell vergeht mit dir. Dass ich keine Straße lieber fahre. Dass ich dich so gerne lachend sehe. Wie lange ist es her, dass wir uns trafen? Das ist keine Rechnung in Zeit.
Ich kenne dich, seit ich die Liebe kenne. Hinter diesen Fenstern liegen Wälder, Länder, Meere, entfache dieses Feuer. Steine, Städte, Gedanken, Ideen, Visionen, Träume, Sehnsucht. Entfache dieses Feuer, tief in mir. Keine Blitze, keine Spuren, Synapsen, Bahnen im Gehirn. Ich könnte dies niemals denken, schreiben, fühlen. Da ist ein großer Platz, nicht in Städten, sondern hier, in mir. Ohne Steine, ohne Schatten, ohne Menschen. Nur tausend Formen von dir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.endkampf.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/02/liebe_450.jpg' alt='liebe' /></p>
<p>An diesem Morgen ist die Erde neu erschaffen, rund wie noch nie. Gold und Wut in deinen Augen. &#8220;Guten Morgen!&#8221; Wir haben alles hier, schwarzen Kaffee, unser Lieblingslied, viel Liebe zu geben. Ich weiß nicht, ist es gut, dass die Zeit so schnell vergeht mit dir. Dass ich keine Straße lieber fahre. Dass ich dich so gerne lachend sehe. Wie lange ist es her, dass wir uns trafen? Das ist keine Rechnung in Zeit.<br />
Ich kenne dich, seit ich die Liebe kenne. Hinter diesen Fenstern liegen Wälder, Länder, Meere, entfache dieses Feuer. Steine, Städte, Gedanken, Ideen, Visionen, Träume, Sehnsucht. Entfache dieses Feuer, tief in mir. Keine Blitze, keine Spuren, Synapsen, Bahnen im Gehirn. Ich könnte dies niemals denken, schreiben, fühlen. Da ist ein großer Platz, nicht in Städten, sondern hier, in mir. Ohne Steine, ohne Schatten, ohne Menschen. Nur tausend Formen von dir.</p>
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