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	<title>endkampfsterne &raquo; endkampf</title>
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		<title>Rot</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 15:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Tal der roten Schatten wirst du sein, kein Mond ist aufgegangen. Und was hier blüht, ist welk und faul und Gift in deinem Mund. Kein Soldat, den du einst kanntest. Reißt die Mauern ein in gewaltigem Streich. Teilt Asphalt in schwarze Wellen, die Fluten durch Blut, und Knochen zerbrechen. Die Macht der Sterne, Gravitation der Gewalt, Blitze aus Augen, Hämmer aus Fäusten. Ein Muskel aus rotem Fleisch und blutige Lippen, die Todesnebel sprühn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Tal der roten Schatten wirst du sein,<br />
kein Mond ist aufgegangen. Und was hier blüht, ist welk und faul und Gift in deinem Mund. Kein Soldat, den du einst kanntest. Reißt die Mauern ein in gewaltigem Streich. Teilt Asphalt in schwarze Wellen, die Fluten durch Blut, und Knochen zerbrechen. Die Macht der Sterne, Gravitation der Gewalt, Blitze aus Augen, Hämmer aus Fäusten. Ein Muskel aus rotem Fleisch und blutige Lippen, die Todesnebel sprühn.</p>
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		<title>Die Welle</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 01:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hast du sie je gesehn, die Sterne des Tages, die Welle aus Stein. Am Ende des Abends, ein trockener Fluss, so soll es wohl sein. Doch was wir uns sagten, es wird niemals gehn. Es wird, in dieser großen Welle, für immer bestehn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du sie je gesehn, die Sterne des Tages, die Welle aus Stein. Am Ende des Abends, ein trockener Fluss, so soll es wohl sein.</p>
<p>Doch was wir uns sagten, es wird niemals gehn. Es wird, in dieser großen Welle, für immer bestehn.</p>
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		<title>Tau</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 18:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pochend, wie der Bass im Takt am Herz, im Blut an deiner Tür. Was sich in diesen Augen sammelt, wird nicht für immer sein. Wird gewaschen in krummer Logik, Chemikalien der nächsten Instanz. Die DNS, der Code in deinem Kopf. Es muss nicht so sein, wie das Leben es sagt. Sie wächst für immer in mir, Sehnsucht. Unheilbar, unter den Sternen zu stehn. Wo schon alle standen, außer mir. Und sich Namen gaben, die Finger im Ruhm. Und nichts war dort zu sehen, als nichts geschah und nichts sich regte. Und keiner mehr sprach. Uns der Puls in den Ohren rauschte. Sanft, nur sanft, das heiße Blut. Das bloß flüstert und nichts sagt. Und doch lernen wir, und doch sehen wir. Jeder nimmt ein andres Wort, macht sein eigenes daraus. Alle wollen die einzigen sein und keiner glaubt das Gegenteil. Und ringt darum, die einzige Flocke zu sein. In diesem Meer aus Schnee, in dem es immer schneit und ewig taut. Das weiß ich, das habe ich gesehn. Dass man nur sein kann, was man ist. Und dass Liebe ist, das nicht nur für sich zu sein. Und es schön ist, hier zu sein. Für dich zu schnein, für dich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pochend, wie der Bass im Takt am Herz, im Blut an deiner Tür. Was sich in diesen Augen sammelt, wird nicht für immer sein. Wird gewaschen in krummer Logik, Chemikalien der nächsten Instanz. Die DNS, der Code in deinem Kopf. Es muss nicht so sein, wie das Leben es sagt. Sie wächst für immer in mir, Sehnsucht. Unheilbar, unter den Sternen zu stehn. Wo schon alle standen, außer mir. Und sich Namen gaben, die Finger im Ruhm. Und nichts war dort zu sehen, als nichts geschah und nichts sich regte. Und keiner mehr sprach. Uns der Puls in den Ohren rauschte. Sanft, nur sanft, das heiße Blut. Das bloß flüstert und nichts sagt. Und doch lernen wir, und doch sehen wir. Jeder nimmt ein andres Wort, macht sein eigenes daraus. Alle wollen die einzigen sein und keiner glaubt das Gegenteil. Und ringt darum, die einzige Flocke zu sein. In diesem Meer aus Schnee, in dem es immer schneit und ewig taut. Das weiß ich, das habe ich gesehn. Dass man nur sein kann, was man ist. Und dass Liebe ist, das nicht nur für sich zu sein. Und es schön ist, hier zu sein. Für dich zu schnein, für dich zu taun.</p>
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		<title>Sterne</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 19:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Garten, die letzten Zweige. Sie blühen nicht mehr. Fallen in sanfte Vergessenheit. Trüben auf der Straße, die Menschen. Sie lachen nicht mehr. Trotten vorbei, grau und trüb. Woher sind sie gekommen? Hinter diesen Fenstern, die Traurigen. Sie weinen nicht mehr. Starren vorbei an allem, was sich Liebe nennt. Und greifen in ein Nichts. Woher sind sie gekommen? Draußen auf den Plätzen, unter Brücken, auf den Bänken, unter Ulmen und im Park. Die, die nichts mehr haben als sich selbst. Die frieren, nachts, unter kalten Sternen. Die drogensüchtig sind und nicht mehr passen, in diese Welt. Die hässlich anzusehen sind. Die hoffen, auf einen besseren Tag und kämpfen um jedes kleine Glück. Die sich nach Liebe sehen, genau wie du. Woher sind sie gekommen, wenn nicht aus deinem schwarzen Herz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Garten, die letzten Zweige. Sie blühen nicht mehr. Fallen in sanfte Vergessenheit.</p>
<p>Trüben auf der Straße, die Menschen. Sie lachen nicht mehr. Trotten vorbei, grau und trüb. Woher sind sie gekommen?</p>
<p>Hinter diesen Fenstern, die Traurigen. Sie weinen nicht mehr. Starren vorbei an allem, was sich Liebe nennt. Und greifen in ein Nichts. Woher sind sie gekommen?</p>
<p>Draußen auf den Plätzen, unter Brücken, auf den Bänken, unter Ulmen und im Park. Die, die nichts mehr haben als sich selbst. Die frieren, nachts, unter kalten Sternen. Die drogensüchtig sind und nicht mehr passen, in diese Welt. Die hässlich anzusehen sind. Die hoffen, auf einen besseren Tag und kämpfen um jedes kleine Glück. Die sich nach Liebe sehen, genau wie du. Woher sind sie gekommen, wenn nicht aus deinem schwarzen Herz.</p>
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		<title>Schritte auf der Treppe</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 09:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kein Tag ist neu, nur Reihen, Zahlen, Brüche. Es gibt keine Logik, wenn nur Monde scheinen. Aber es ändert sich nichts, Sterne herunter, Sonne hinauf, am milchigen Himmel. Es ist alles wie es war: Du bist bloß ein kleines Licht, ein Sternenstrahl, ein Sonnenfleck, ein Augenblick und Flügelschlag des schönsten Vogels in der Nacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du wirfst dich hinein – schwarzer Strom in deinem Kopf. Tiefe Gräben, ausgespült. Dunkler Traum, <em>heavy traffic</em>, Paradox. Und am Morgen, kalter Schweiß auf deiner Stirn. Wach auf. Leise Schritte auf der Treppe, Klopfen im Schattenreich. Kamera ohne Auslöser, Barfuss im Schnee, Einbruch ins Gefängnis. Kein Tag ist neu, nur Reihen, Zahlen, Brüche. Es gibt keine Logik, wenn nur Monde scheinen. Aber es ändert sich nichts, Sterne herunter, Sonne hinauf, am milchigen Himmel. Es ist alles wie es war: Du bist bloß ein kleines Licht, ein Sternenstrahl, ein Sonnenfleck, ein Augenblick und Flügelschlag des schönsten Vogels in der Nacht.</p>
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		<title>Treize Étoiles au Ciel</title>
		<link>http://endkampf.de/2006/02/28/treize-etoiles-au-ciel/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 02:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich höre dir nur zu, lächelnd. Zähle die Kringel in deinem Haar. Lache, wenn ich merke, dass ich sie suche. Wie ich sie wieder finde. Weiße Strände und krause Haare. Was ist das für eine Kraft, die uns bewegt. Was ist das für ein Strom, der durch uns fließt. Wer hat sie dorthin gelegt, diese Strassen unter meinen Füßen. Dreizehn Sterne, Magnete und mein bester Satz. Die Welt für deine Augen. Dorthin zu treiben, immer wieder. Schaue ich unter die Oberfläche, tauche hinter die Ewigkeit. Wo verbirgt es sich, das Licht im Schattenmeer. Lässt uns ahnen und hoffen. Zieh deine Schuhe an und lass die andern stehn. Wir sehn es uns an. Das Ende der Ironie. Die Stelen aus Glas, den Anfang der Zeit. Die Schönheit in jedem wahren Wort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich höre dir nur zu, lächelnd. Zähle die Kringel in deinem Haar. Lache, wenn ich merke, dass ich sie suche. Wie ich sie wieder finde. Weiße Strände und krause Haare. Was ist das für eine Kraft, die uns bewegt. Was ist das für ein Strom, der durch uns fließt. Wer hat sie dorthin gelegt, diese Strassen unter meinen Füßen. Dreizehn Sterne, Magnete und mein bester Satz. Die Welt für deine Augen. Dorthin zu treiben, immer wieder. Schaue ich unter die Oberfläche, tauche hinter die Ewigkeit. Wo verbirgt es sich, das Licht im Schattenmeer. Lässt uns ahnen und hoffen. Zieh deine Schuhe an und lass die andern stehn. Wir sehn es uns an. Das Ende der Ironie. Die Stelen aus Glas, den Anfang der Zeit. Die Schönheit in jedem wahren Wort.</p>
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