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		<title>Wind in deinem Haar</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 10:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Menschen gehen, Menschen schweigen. Auf immer, die rostigen Nägel, die blutigen Scherben. Der alte Splitter Zorn, wirft Schatten auf dein schönes Haar. Auch wenn die Sonne nicht mehr scheint, wir gehen dort hin. Gießt Sulfur in ein reines Herz, in Dunkelheit, die letzten Jahre. Ein Laden öffnet und du gehst. Hinter Häusern aus Stein bist du verschwunden, der Morgen, er zittert am Himmel. Malt deine Seele über den Firsten, in rosa und grau. Ein erstes Licht, das bin auch ich. Und was ist Sehnsucht, wenn nicht der Wind. Und was ist Liebe, wenn nicht der Wind, in deinem Haar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen gehen, Menschen schweigen. Auf immer, die rostigen Nägel, die blutigen Scherben.</p>
<p>Der alte Splitter Zorn, wirft Schatten auf dein schönes Haar.</p>
<p>Auch wenn die Sonne nicht mehr scheint, wir gehen dort hin.</p>
<p>Gießt Sulfur in ein reines Herz, in Dunkelheit, die letzten Jahre.</p>
<p>Ein Laden öffnet und du gehst. Hinter Häusern aus Stein bist du verschwunden, der Morgen, er zittert am Himmel.</p>
<p>Malt deine Seele über den Firsten, in rosa und grau.</p>
<p>Ein erstes Licht, das bin auch ich. Und was ist Sehnsucht, wenn nicht der Wind.</p>
<p>Und was ist Liebe, wenn nicht der Wind,</p>
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		<title>Knochen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 15:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein blinder Hund an einer Leine, an keiner Ecke. Vor diesem Laden, unendlich weiß und groß und grenzenlos. Schläft niemals ein, schnauft bloß noch kurz und legt sich nieder, im schmutzigen Schnee. Ein Ball aus Kummer in diesem Kopf, wie Regentropfen schmerzen. Was mittags glänzt wird abends stumpf. Flocke Milch, Korn aus Zucker, Ball aus Schnee. Das bin ich. Geworden, um zu sein. Gesicht aus Teig, was zeigst du mir? Du blinder Hund an keiner Leine. Gib mir das Nichts, brich es aus dem Dunkel, bis ich die Sterne sehen kann. Zeig mir die Zeit, Zeiger aus Knochen. Rast nur weiter, haltet nicht an. Ihr beiden Könige und du, der heimliche Gott. Macht ewig weiter, mäht dieses Feld, mit himmlischem Wind. Aus Korn wird Mehl, aus Fels wird Staub. Schleift jeden Mensch, schleift jedes Tier. Und schleif auch mich, damit ich ewig wehe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein blinder Hund an einer Leine, an keiner Ecke. <br />Vor diesem Laden, unendlich weiß und groß und grenzenlos. Schläft niemals ein, schnauft bloß noch kurz und legt sich nieder, im schmutzigen Schnee. Ein Ball aus Kummer in diesem Kopf, wie Regentropfen schmerzen. Was mittags glänzt wird abends stumpf. Flocke Milch, Korn aus Zucker, Ball aus Schnee. Das bin ich. Geworden, um zu sein. Gesicht aus Teig, was zeigst du mir? Du blinder Hund an keiner Leine. Gib mir das Nichts, brich es aus dem Dunkel, bis ich die Sterne sehen kann. Zeig mir die Zeit, Zeiger aus Knochen. Rast nur weiter, haltet nicht an. Ihr beiden Könige und du, der heimliche Gott. Macht ewig weiter, mäht dieses Feld, mit himmlischem Wind. Aus Korn wird Mehl, aus Fels wird Staub. Schleift jeden Mensch, schleift jedes Tier. Und schleif auch mich, damit ich ewig wehe.</p>
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		<title>Zeit</title>
		<link>http://endkampf.de/2009/11/26/zeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeit vergeht. Wie Wind. Der weht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit vergeht.</p>
<p>Wie Wind.</p>
<p>Der weht.</p>
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		<title>Die Sprache des Windes</title>
		<link>http://endkampf.de/2009/03/19/die-sprache-des-windes/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 19:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[ufer]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei dir, Moses, soll es enden, im finsteren Schilf, wo Krokodile sich winden. Den Zinnen weißer Türme, wo Halbmonde glühen. Im gurgelnden Fluss, dem Blauen Nil, der alle Geschichten schon kennt. Dem Wasser, das fällt und steigt und wieder regnet, von alten Gezeiten bewegt. Der Sprache des Windes, durch Welten getragen. Im See der Zeit liegst du begraben. Unter Algen, unter Quallen, dein Gesicht. Und jeder Tropfen macht dich älter, jede Welle treibt dich weiter fort. Vom Ufer, an dem wir nicht mehr auf dich warten. Wir sehen hinauf, zum Himmel, und  können nicht zurück. Ob gestern auch noch Feuer brannten. Keiner kann zurück, dorthin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dir, Moses, soll es enden, im finsteren Schilf, wo Krokodile sich winden. Den Zinnen weißer Türme, wo Halbmonde glühen.</p>
<p>Im gurgelnden Fluss, dem Blauen Nil, der alle Geschichten schon kennt. Dem Wasser, das fällt und steigt und wieder regnet, von alten Gezeiten bewegt.</p>
<p>Der Sprache des Windes, durch Welten getragen.</p>
<p>Im See der Zeit liegst du begraben. Unter Algen, unter Quallen, dein Gesicht. Und jeder Tropfen macht dich älter, jede Welle treibt dich weiter fort.</p>
<p>Vom Ufer, an dem wir nicht mehr auf dich warten. Wir sehen hinauf, zum Himmel, und  können nicht zurück.</p>
<p>Ob gestern auch noch Feuer brannten. Keiner kann zurück, dorthin.</p>
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		<title>An den Wind</title>
		<link>http://endkampf.de/2006/12/03/an-den-wind/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 14:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Wind sticht mir in die Augen, zerreißt die blauen Sitzbezüge, die verschwommen und laut an mir vorbeiziehen. Fahle Augen starren in ein Land diesseits jeder Vernunft und hinter mir im Morgen, der an meiner Seite welkt. Mein Körper durchwebt von gleißendem Licht eines alten Lebens, das mich quält. Kann ich nicht weg von Tag und Stund’ und Zug der Zeit. Würde dran denken, mir’s nicht zu überlegen und aufzubrechen, durch Au und Bahn und Land und Stadt. Mit nichts als nichts, allem außer allem. Es flüstert mir durch Mark und Bein, es wäre nun Zeit, das All zu durchschiffen in hohler Stund’, mit leerem Kopf. Mein Leben zu fassen so es mir zum Blühen kommt und zu schaffen ein Stück dessen mit Mut und Kraft durch der Menschen Unsinn. Den Sinn der Sache zu schauen der die in mich pflanzt, der Recht geeicht schafft in gerechter Art, der ist, mein Licht durchzutragen. Entwunden dem Wind, der mir die Augen schließ, ohne mich schlafen zu lassen. Fett in der Menschen Übermaß, wünsch ich mir nie zu werden und sterbe in der Kälte und dessen ewigen Sturm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wind sticht mir in die Augen, zerreißt die blauen Sitzbezüge, die verschwommen und laut an mir vorbeiziehen. Fahle Augen starren in ein Land diesseits jeder Vernunft und hinter mir im Morgen, der an meiner Seite welkt. Mein Körper durchwebt von gleißendem Licht eines alten Lebens, das mich quält. Kann ich nicht weg von Tag und Stund’ und Zug der Zeit. Würde dran denken, mir’s nicht zu überlegen und aufzubrechen, durch Au und Bahn und Land und Stadt. Mit nichts als nichts, allem außer allem. Es flüstert mir durch Mark und Bein, es wäre nun Zeit, das All zu durchschiffen in hohler Stund’, mit leerem Kopf. Mein Leben zu fassen so es mir zum Blühen kommt und zu schaffen ein Stück dessen mit Mut und Kraft durch der Menschen Unsinn. Den Sinn der Sache zu schauen der die in mich pflanzt, der Recht geeicht schafft in gerechter Art, der ist, mein Licht durchzutragen. Entwunden dem Wind, der mir die Augen schließ, ohne mich schlafen zu lassen. Fett in der Menschen Übermaß, wünsch ich mir nie zu werden und sterbe in der Kälte und dessen ewigen Sturm.</p>
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